Ausstellung 06.09.20 bis 11.04.21

Museum für konkrete Kunst

Mind the Gap!

Zwischen bekannten und neuen Räumen

Ingolstadt, Museum für konkrete Kunst: Vor dem Auszug wird mit der Ausstellung noch einmal das gesamte Haus bis in den letzten Winkel bespielt: es entstehen Installationen speziell für diesen Ort und exklusiv für das Museum. Bis 11.4.21

Zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und ganz Europa setzen sich in ihren eigens geschaffenen ortsspezifischen Kunstwerken explizit mit der Architektur des Gebäudes auseinander. Im Hinblick auf den Umzug des Museums in die neuen Räumlichkeiten in der historischen Gießereihalle nimmt die Ausstellung damit Abschied vom Standort an der Tränktorstraße, der fast dreißig Jahre lang unterschiedlichen Direktoren und Kuratoren als Ausstellungshaus diente.

Vor dem Auszug wird mit der Ausstellung noch einmal das gesamte Haus bis in den letzten Winkel bespielt: es entstehen Installationen speziell für diesen Ort und exklusiv für das Museum. Insbesondere Flächen, die vielleicht auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirken, erhalten nun eine Bühne. Triste Ecken werden zum bunten Spektakel und dort, wo Leere herrschte, überraschen raumgreifende Werke, die neue Blickachsen eröffnen. Die Räume werden dekonstruiert und neu zusammengefügt oder verfremdet, damit sich ihre Wirkung gänzlich verändert. Architektonische Details des Gebäudes rücken durch die Kunstwerke in den Fokus.

Die Installationen zollen so der besonderen Architektur der Donaukaserne ihren Tribut. Auch für den treuen Museumsbesucher bekommen die scheinbar bekannten Räume auf diese Weise ein völlig neues Erscheinungsbild.

Das Museum präsentiert sich mit den Installationen als ein lebendiger Komplex, in dem sich ungewöhnliche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen künstlerischen Positionen entwickeln. Es entstehen Erlebnisräume, in denen die Kunst mit dem Ausstellungsraum verschmilzt. Mit dieser Wandlung des Museums nicht nur zum Erlebnis- sondern auch zum Inspirationsort greift die Ausstellung bereits aus auf den Neubau in der historischen Gießereihalle: Neuer Raum soll entstehen für Kreativität und Innovation.

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