Museum

Mittelalterliches Kriminalmuseum

Bedeutendstes Rechtskundemuseum der Bundesrepublik. Rechtsgeschehen, Gesetze und Strafen der vergangenen 1000 Jahre. Instrumente der Folter und Geräte zum Vollzug der Leibes- und Lebensstrafen sowie der Ehrenstrafen.

Rothenburg ist zum Inbegriff einer unversehrt die Zeiten überdauernden mittelalterlichen Stadtromantik geworden. Es ist zugleich die Heimat des weltbekannten Mittelalterlichen Kriminalmuseums. Kein anderes Rechtskundemuseum genießt solches Ansehen, und seine rechtshistorischen Schausammlungen werden jährlich von weit mehr als 100.000 Gästen besucht.

Bedeutendstes Rechtskundemuseum der Bundesrepublik

Das Museum ist unweit des Marktplatzes im Gebäude der ehemaligen Johanniter­kommende gelegen und zeigt in 2 Gebäuden auf rund 3000 m² Ausstellungsfläche mehrere tausend Exponate aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Sie veranschaulichen die Rechtsentwicklung vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Der Ablauf des mittelalterlichen Strafprozesses, Instrumente der Folter und Geräte zum Vollzug der Lebens- und Leibesstrafen werden gezeigt, ebenso Geräte zum Vollzug der Schand- und Ehrenstrafen, wie Schandmasken oder Halsgeigen für zänkische Frauen u.v.m.

Urkunden, Siegel, Kupferstiche und Holzschnitte

Untrennbar vom Recht sind Urkunden und die zu ihrer Rechtswirksamkeit notwendigen Siegel. Zahlreiche Urkunden zeigen, welche Mühe man zu ihrer Gestaltung aufwandte. Breiten Raum nehmen die Kupferstiche und Holzschnitte von Aufsehen erregenden Kriminalfällen ein. Die Polizeiordnungen zeigen wie das Leben der Menschen durch Kleider-, Hochzeits- oder Taufordnungen bis in den privatesten Bereich hinein geregelt wurde.

Die Häuser und Mauern der Stadt zeigen dem Besucher wohl den Lebensraum unserer Vorfahren, sie sagen aber wenig aus über die rechtlichen Verhältnisse, unter denen sie lebten. Das Mittelalterliche Kriminalmuseum gibt Antwort auf die sich hierzu aufdrängenden Fragen.

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