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14.5.2026
Greiner, Joint Venture zu „Multispezies Members Club”, DE-60596 Frankfurt/Main
Andreas Greiner, Joint Venture, Mit Moos und kleinen Farnen bewachsene Grafikkarte (GPU), 2023
© VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Jens Ziehe

Ausstellung 28.03. bis 06.09.26

Multispezies Members Club

Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen

Museum Giersch

Schaumainkai 83
DE-60596 Frankfurt/Main
069-13821010
info@mggu.de
Während der Ausstellungen:
Di-Mi, Fr-So+Ft 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? Der Multispezies Members Club entwirft im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens: eine inklusive Allianz, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen als gleichberechtigte Mitglieder agieren. Im Mittelpunkt stehen Fürsorge, Kooperation und Teilhabe.

Die Ausstellung versteht sich als gelebtes Experiment: sie zeigt, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen und demokratische Teilhabe neu gedacht werden kann — jenseits eines rein menschzentrierten Weltbilds. Zugleich bleibt sie kritisch: Technologie ist nicht neutral. Sie verbraucht Ressourcen, kann Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme in ihrer Komplexität nicht reproduzierbar sind.

Zentraler Bestandteil ist Andreas Greiners für die Ausstellung neu entstandene Installation „Garden Protocol”: ein selbstregulierendes Ökosystem, das Pflanzen, Menschen und technologische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource miteinander verbindet. Die Arbeit präsentiert sich als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Andreas Greiner (*1979) agiert sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg.

Weitere Künstler eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI-Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften.

Die Ausstellung verbindet Kunst, Technologie und Nachhaltigkeit und fragt, wie algorithmische Prozesse kritisch verständlich gemacht und gesellschaftlich verhandelt werden können. Kunst und Wissenschaft werden durch performative Formate wie Cyborgs und Chimären ins Gespräch gebracht.

POI

Ausstellungsort

Museum Giersch

Ehemalige Villa Holzmann. Regionale Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Museum, Frankfurt/Main

Lie­bieg­haus Skulp­turen­samm­lung

Skulp­turen der ägyp­ti­schen, grie­chi­schen und römi­schen Antike, des Mittel­alters, der Renais­sance, des Barock und des Klas­si­zis­mus.

Bis 20.8.2026, Frankfurt/Main

Bruegel. Printed

Pieter Bruegel der Ältere entführt mit seinen Werken in eine fanta­stische Welt voller humor­voller Bild­ideen und rätsel­hafter Details.

Bis 17.1.2027, Frankfurt/Main

Elmgreen & Dragset

Vertraute Räume wirken plötzlich fremd, neue Begeg­nungen eröffnen unerwartete Per­spek­tiven: das Künstler­duo Elmgreen & Dragset verwandelt das Städel Museum in ein faszinie­rendes Spiel aus Realität und Illusion.

Ab 17.9.2026, Frankfurt/Main

Maria Magdalena

Sie ist Gefährtin Christi, Heilige und Sünderin, Sinnbild für Begehren und Buße: Maria Magdalena fasziniert seit Jahr­hunderten durch ihre Wider­sprüch­lich­keit.

Museum, Frankfurt/Main

Städel Museum

Älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten, Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.

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