Museum

Leiningerland-Museum an der Münze

Neuleiningen: Entwicklung der Bausubstanz vom Gewölbekeller bis zur aufwändig restaurierten Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert. Geologie in der Region. Handwerk und Haushalt. Landwirtschaftliche Geräte im Stall, Gewölbekeller und Hof.

Wichtigstes Exponat ist das Haus selbst. Zahlreiche architektonische Fenster verdeutlichen die Entwicklung der Bausubstanz: Vom Gewölbekeller aus der Frühzeit des Anwesens im 17. Jahrhundert über mehrere weitere Bauphasen bis zur aufwändig restaurierten Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert im Obergeschoss.

Gesteinsformationen im Garten und in einer Vitrine zeigen die Besonderheiten der Geologie in der Region um Neuleiningen. Mit Funden aus dem Mainzer Becken befasst sich die Abteilung Paläontologie. Ein vollständig zusammengesetztes Haifischgebiss, ein Mammutzahn und viele andere Relikte der Tierwelt sind hier zu sehen. Das Thema Handwerk veranschaulichen Sägen, Bohrer, Äxte und Hobel sowie zwei Vitrinen mit verschiedenen Waagen, Thermometern und anderen Messgeräten. Zum Haushalt gehört eine Sammlung von Bügeleisen, Tonschüsseln und weiteren Gegenständen.

Im Zimmer mit der bemerkenswerten Stuckdecke wird eine reiche Auswahl aus der Produktion der „Neuleininger Steingutfabrik Jacobi, Adler u. Co” gezeigt. An der Wand über der Treppe hat eine Sammlung von Bildern des Neuleininger Malers Simon Conradi (1872-1960) ihren Platz. Landwirtschaftliche Geräte im Stall, Gewölbekeller und Hof lassen die bäuerliche Vergangenheit lebendig werden.

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