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12.5.2026
(modifiziert)
 zu „Museum Burg Sooneck (Burg)”, DE-55413 Niederheimbach
Burg Sooneck bei Niederheimbach am Rhein, Deutschland. Blick aus südöstlicher Richtung.
Foto: Johannes Robalotoff

Burg

Museum Burg Sooneck

Burg Sooneck
DE-55413 Niederheimbach
06743-6064
bsa@gdke.rlp.de
Regulär (April bis 1. Nov):
tägl. 10-18 (17) Uhr

Raubritterburg, die im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem Rheinischen Städtebund 1282 von König Rudolf von Habsburg zerstört und später für Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seine Brüder Carl und Albrecht im Stil der Rheinromantik wiederaufgebaut wurde. Mobiliar aus dieser Zeit, Gemälde und Möbel des 18. und 19. Jahrhunderts, darunter Bilder und Zeichnungen der Mainzer Maler Johann Casper Schneider und Georg Schneider. Waffensammlung, romantische Rhein­ansichten.

Der Maler Caspar Schneider

Caspar Schneiders vier sich auf der Burg Sooneck befindlichen Gemälde zeigen einerseits Ideal­land­schaften eines traumhaften Arkadiens, andererseits überliefern diese auch topographisch genau bestimmbare Ansichten der Mainmündung bei Mainz oder den Blick auf Kastel von der Mainzer Schiffsbrücke aus.

Wie damals üblich, füllte Caspar Schneider vor Ort seine Skizzenbücher mit zahlreichen Bleistiftstudien. Daraus komponierte er später in seinem Atelier seine romantischen Land­schaften.

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