LVR-Klinikmuseum

(Museum der Rheinischen Kliniken)

Nördlicher Rundweg 8
47551 Bedburg-Hau

02821-811061
josefa.willemsen@lvr.de

www.rk-bedburg-hau.lv...nik-museum/teil+1.htm
www.rheinischemuseen.de/museum/DE-MUS-987313

nach Vereinbarung

Ge­schich­te der Rhei­ni­schen Provin­zial Heil- und Pflege­an­stalten mit Doku­menten, Objekten und Fotos zum Klinik­alltag, zur Be­treu­ung und Be­hand­lung der Pa­tien­ten sowie zur Arbeits- und Be­schäf­ti­gungs­therapie der Ver­gan­gen­heit. In der NS-Zeit wur­den hier über 700 Zwangs­steri­li­sa­tio­nen durch­ge­führt.

Bild 1
Schwesterntracht um 1940
Bild 2
Schwesterntracht um 1940
Bild 3
Anne Lenkering
Die junge Patientin Anne Lenkering war im März 1940 eines der ersten Opfer
Gedenkbuch
Gedenkbuch
Mahnmal
Mahnmal
Schild
LVR-Klinikmuseum :: Museum
  • Mini-Map mit Marker
  • Internat. Museumstag
Geschichte der Rheinischen Provinzial Heil- und Pflegeanstalten mit Dokumenten, Objekten und Fotos zum Klinikalltag, zur Betreuung und Behandlung der Patienten sowie zur Arbeits- und Beschäftigungstherapie der Vergangenheit. Besondere Ereignisse wie der Hungerwinter 1916/17 mit über 400 Todesopfern. Zeit des Nationalsozialismus mit über 700 Zwangssterilisationen.

In der NS-Zeit wurden Kranke und Behinderte sterilisiert und deportiert, wie ausgestellte Schriftstücke dokumentieren. Ein Mahnmal vor der Klinikkirche (Nördlicher Rundweg, Haus 82) erinnert an alle Opfer des medizinischen Missbrauchs, der Deportationen und planmäßigen Tötungen der Terrorherrschaft. Vom Herbst 1939 an wurden weit über 1000 Patienten von Bedburg-Hau zwangsweise in andere Anstalten verlegt und viele davon ermordet.

Der Film „Transport in den Tod”, der ebenfalls im Museum gezeigt wird, klärt über die Morde jener Zeit an mehr als 10 000 Psychiatriepatienten aus dem gesamten Rheinland auf.

Im Museum befindet sich das Kunstwerk „Aennes letzte Reise” zum Schicksal der jungen Patientin Anne Lenkering, die im März 1940 eines der ersten Opfer war, die von Bedburg-Hau nach Grafeneck deportiert und dort getötet wurden. Sie ist mit allen übrigen namentlich bekannten Klinikopfern jener Zeit in einem Gedenkbuch aufgeführt, das im Gedenkraum des Museums ausgestellt ist.