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3.5.2024
(modifiziert)
 zu „Museum für Völkerkunde (Museum)”, DE-01097 Dresden
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Das Dresdner Damaskuszimmer
© Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen; Foto: Jens Tümmler
 zu „Museum für Völkerkunde (Museum)”, DE-01097 Dresden
Das Japanische Palais

Museum

Museum für Völkerkunde

(Japanisches Palais)

Palaisplatz 11
DE-01097 Dresden
Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr

Die Ursprünge des Museums gehen auf die Gründung der Kunstkammer im Jahre 1560 durch August I., Kurfürst von Sachsen, zurück. Die durch ihn und seine Nachfolger angelegte Sammlung spiegelt das Repräsentationsbedürfnis fürstlicher Hofhaltung und das Interesse für außereuropäisches Kunsthandwerk wider.

Seit dem 19. Jahrhundert wurde die Sammlung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten systematisch erweitert. Im Jahr 1875 kam es schließlich zur Gründung des Museums, welches seither einen Raum für die einzigartige Sammlung außereuropäischer Objekte bietet. Nachdem die Sammlung von 1878 bis 1941 im Dresdner Zwinger zugänglich war, die Räumlichkeiten aber im 2. Weltkrieg vernichtet wurden, stellt man die Objekte seit 1977 im Japanischen Palais wieder aus.

Die nahezu 100.000 Objekte des Völkerkundemuseums stammen aus den unterschiedlichsten Regionen der fünf Kontinente der Welt. Die über Jahrhunderte hinweg gesammelten einzigartigen Objekte sind nicht nur materielle Zeugnisse von verlorenen Welten, vergangener Perioden und Kulturen, sondern auch Zeugnisse tausender Sammler.

Im Jahr 2004 fusionierte die Völkerkundemuseen in Dresden, Leipzig und Herrnhut und bilden als Verbund nach der ethnographischen Sammlung Berlins die zweitgrößte Sammlung Deutschlands. Seit 2010 sind sie Teil der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Neben den über 300.000 Objekten gehören auch 200.000 Fotografien zum Inventar.

POI

Bis 1.9.2024, Dresden

Archiv der Träume

Über 300 Werke, bestehend aus Objekten, Collagen, Zeich­nun­gen, Bücher und Zeit­schriften, Foto­montagen und Filmen ver­deut­lichen die Arbeits­weisen der Surrea­li­sti­schen Künstler­gruppie­rungen.

Bis 5.1.2025, Dresden

Piraten!

Piraten exi­stieren, seit Schiffe die Meere befahren. Dies gilt bis heute und welt­weit. An Bord der Schiffe spielte keine Rolle, wer man zuvor ge­wesen war, hier galten eigene Gesetze.

Museum, Dresden

Archiv der Avant­garden

Eine der um­fang­reich­sten Samm­lungen von Kunst­werken, Objekten und Doku­menten der künstle­rischen Avant­garden des 20. Jahr­hunderts.

Bis 1.9.2024, Dresden

Zeitlose Schönheit

Still­leben waren Glanz­stücke deko­ra­tiver Raum­aus­stattungen und ein Spiel mit dem Auge (frz. „Trompe-l’œil”), bei dem die optische Wirkung des Motivs im Mittel­punkt stand.

Bis 17.11.2024, Dresden

Das Wunder­bare

Die Kabinett­aus­stellung zeigt etwa 80 beson­ders schöne grie­chische und unter­italische Werke vor allem des 6. bis 4. Jahr­hunderts v. Chr.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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