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Museum Haus Hövener

Brilon: Fossile Knochen des Dinosauriers „Iguanodon”. Erdgeschichte mit Blick auf den regionalen Bergbau im Briloner Raum. Antike Bleiproduktion. Entwicklung Brilons seit der ersten Nennung 973 n.Chr., Briloner Glocken, gusseiserne Öfen, Forst- und Köhlereitradition. Historische Klosterbibliothek, Lustgarten mit Flora der Region.

In einem ehemaligen Steinbruch entdeckte man bei Grabungen in Brilon-Nehden in den 1970er Jahren fossile Dinosaurierknochen. Originalknochen und Nachbildungen des Dinosauriers „Iguanodon” sind ausgestellt. Verschiedenste geologische Exponate, wie z.B. Mineralien, Fossilien und Gesteine aus der Briloner Region erlauben einen Einblick in die Erdgeschichte, insbesondere in Hinblick auf den regionalen Bergbau im Briloner Raum, dessen Entwicklungsschritte von der antiken Bleiproduktion über die mittelalterliche Bergbautradition bis zur modernen Montanindustrie des Sauerlandes ebenfalls dokumentiert sind..

In der stadthistorischen Abteilung wird die Entwicklung Brilons seit der ersten Nennung 973 n.Chr. über die Verleihung der Stadtrechte 1217-20 bis hin zur frühmodernen Stadtstruktur veranschaulicht. Mit einer 400 Jahre alten Familientradition prägte die Gewerkendynastie Kannegießer-Unkraut-Hövener Brilon und die Umgebung bis in das 20. Jahrhundert hinein.

Briloner Glocken hängen von Chicago bis Shanghai. Gusseiserne Öfen dokumentiert die lange Tradition der regionalen Gewerken und der Montanindustrie. Auch blickt Brilon als die waldreichste Stadt Deutschlands auf eine lange Forstwirtschafts- und Köhlereitradition zurück.

Die historische Kloster- und Gymnasialbibliothek beinhaltet 5000 Bände ab dem Jahr 1514, der denkmalgeschützte Lustgarten aus dem 19. Jahrhundert bietet einen Einblick in die vielfältige Flora der Region.

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