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Museum Holstentor

Holstentorplatz
23552 Lübeck

Tel. 0451-1224347

www.luebeck.de/touris...holstentor/index.html
www.die-luebecker-museen.de/index.php?seid=53

Jan bis März:
Di-So 11-17 Uhr

April bis Dez:
tägl. 10-18 Uhr

Stadt-/Kreismuseen
Region Lübeck

Bild 1, Museum Holstentor, Lübeck
Bild 2, Museum Holstentor, Lübeck
Bild 3, Museum Holstentor, Lübeck
Bild 4, Museum Holstentor, Lübeck
Bild 5, Museum Holstentor, Lübeck
Bild 6, Museum Holstentor, Lübeck
Bild 7, Museum Holstentor, Lübeck
Wahrzeichen Lübecks. Modelle, Grabungsfunde, Stadtansichten und -pläne, die die Gründung und Entwicklung der Stadt belegen. Schiffsmodelle, Exponate zur Schiffahrt der Hansestadt, Sammlung von Strafrechtsaltertümern.
Das Lübecker Holstentor: Neben dem Brandenburger Tor, dem Kölner Dom und der Münchener Liebfrauenkirche ist es das weltweit bekannteste deutsche Bauwerk. Es ist das stolze Symbol der Geschichte Lübecks als reichsfreier Stadt.

Im Inneren des Baudenkmals, dem Museum Holstentor, geht es darum auch um Hanse, Handel, Macht und Reichtum – auf den Erfolg der Lübecker Kaufleute gründete sich die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.

Das Holstentor wurde in den Jahren 1464–1478 nach niederländischen Vorbildern errichtet und diente von Anfang an der Verteidigung aber auch der Repräsentation. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Doppelturmanlage mit einem rundbogigen Durchgangstor. Über dem Bogen befindet sich die vergoldete Inschrift CONCORDIA DOMI FORIS PAX (Drinnen Eintracht Draußen Frieden).

Jedem Besucher des Holstentors fällt die starke Neigung und das Einsinken seines Südturms auf. Die Ursache hierfür liegt in den Fundamentierungsarbeiten des 15. Jahrhunderts. Da nur die Türme isoliert auf einem „Schwellrost” stehen und der schwere Mitteltrakt zugleich auf diesen ruht, sackten die Türme ungleichmäßig in den morastigen Untergrund. Erst 1933/34 konnte diese Bewegung gestoppt werden.

1863 bot das Tor einen absolut ruinösen Anblick. Mit nur einer Stimme Mehrheit beschloss die Bürgerschaft, das Tor zu erhalten und begann mit umfangreichen Renovierungsarbeiten. Die letzten erfolgten von 2004–2006. Hierbei wurden die Schieferdächer, die Terrakottafriese und Teile des Mauerwerks erneuert.

Im Innern wird die Ausstellung „Die Macht des Handels” mit historischen Schiffsmodellen, Rüstungen, Waffen, Rechtsinstrumenten, Handelswaren etc. präsentiert, die viele aufregende Entdeckungen erlaubt.
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