Museum
Eines der wichtigsten Ereignisse der niederländischen Geschichte fand im Museum Prinsenhof Delft statt: der Mord an Wilhelm von Oranien zog 1572 in das Sint-Agatha-Kloster, das später in Prinsenhof (das heutige Museum Prinsenhof Delft) umbenannt wurde. Am 10. Juli 1584 wurde er auf dem Weg zu seinem Schlaf-/Arbeitszimmer von Balthasar Gerards ermordet. Noch heute sind die Schusslöcher in der Mauer des Museums sichtbar.
Delfter Künstler und Wissenschaftler haben haben über die Jahrhunderte hinweg immer wieder eine wegweisende Stellung eingenommen, für Wohlstand gesorgt und so die Niederlande und die Welt verändert. Das Museum stellt berühmte Delfter Persönlichkeiten vor, u.a. Johannes Vermeer, Michiel van Mierevelt, Antoni van Leeuwenhoek und Hugo de Groot.
Auch die Entstehung und die Erfolgsgeheimnisse der weltberühmten Delfter Keramik werden im Museum Prinsenhof behandelt. Die Keramik wurde einst im Rahmen des Versuchs, das weltberühmte blau-weiße chinesische Porzellan zu imitieren, entwickelt. In Delft bekam das „Porzellan-Imitat” schließlich einen ganz eigenen Wert und wurde ebenfalls weltberühmt.
Das Museum verfügt über eine umfassende und vielfältige Sammlung aus Gemälden, Keramiken und Gebrauchsgegenständen: u.a. sind einzigartige Meisterwerke der Delfter Keramik, Malereien, Textilien und Silber aus dem 17. Jahrhundert sowie moderne Keramikstücke ausgestellt.
Museum, Amsterdam
Größte Sammlung von Werken Vincent van Goghs.
Museum, Den Haag
Weltberühmtes Kunstmuseum mit etwa 800 Werken diverser Künstler aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Museum, Den Haag
Bis 22.3.2026, Köln
Für den Einzug des Lächelns in die Porträts des 20. Jahrhunderts spielte die Entwicklung des Stummfilms eine bedeutende Rolle. Die Mimik war es, über die Regungen erzählt wurden.
Bis 10.5.2026, Köln
Die vermeintlich unberührte Natur in den bunten Bildern war Lebens- und Kulturraum der indigenen Bevölkerung, lange bevor weiße Menschen sie touristisch erschlossen und besiedelten.
Bis 18.1.2026, Essen
In seinen inhaltlich miteinander verwobenen Werken thematisiert Kentridge immer wieder die Frage nach Gerechtigkeit, aber auch das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft.