Version
17.6.2024
(modifiziert)
Gebäude zu „Regionalmuseum Römervilla (Museum)”, DE-79639 Grenzach-Wyhlen
Grundmauern zu „Regionalmuseum Römervilla (Museum)”, DE-79639 Grenzach-Wyhlen
Rekonstruktion zu „Regionalmuseum Römervilla (Museum)”, DE-79639 Grenzach-Wyhlen
Schneckenhäuser zu „Regionalmuseum Römervilla (Museum)”, DE-79639 Grenzach-Wyhlen

Museum

Regionalmuseum Römervilla

Steingasse
DE-79639 Grenzach-Wyhlen
April bis Juni,
bis Anfang Nov:
So+Ft 15-18 Uhr
Juli bis Aug:
So+Ft 15-18 Uhr
Mi 17-19 Uhr

Die Grenzacher Römervilla zählt im südbadischen Raum zu den bedeutendsten Ausgrabungen aus römischer Zeit. Gefunden wurden die Überreste einer großen römischen Villa, sie sind heute von einem Schutzhaus überdeckt. Bei der Ausgrabung wurden über zwei Meter hohe Mauerteile freigelegt sowie ein großes Badebecken, Säulen, Marmorprofile von Türen und Fenstern und Reste von Wandmalereien.

Die thematisch geordneten Exponate und gut verständliche Texte im museal ausgestatteten Schutzbau vermitteln dem Besucher, vor allem auch Kindern und Jugendlichen, einen sehr anschaulichen Einblick in das Alltagsleben in einer römischen Villa. Werkzeuge wie Hacke, Ledermesser und Meißel weisen auf handwerkliche Tätigkeiten hin. Eine Glasphiole mit Inhalt, Kosmetiklöffelchen und Nähnadeln beleuchten die Welt der Frauen. Veranschaulicht wird auch das Kochen und die festliche Tafel in einer solchen Villa. Bruchstücke von Marmorvertäfelungen, mit Muschelfriesen verzierte Stuckleisten und vor allem die Bruchstücke einer monumentalen Wandmalerei verweisen auf ein hohe Wohnkultur.

Münzen von Kaiser Vespasian (69-79 n. Chr.), Septimius Severus (193-211 n. Chr.) sowie seiner Frau Julia Domna und Münzen des Gegenkaisers Magnentius (350-353) wie auch Terra Sigillata-Funde bezeugen, dass die Region zwischen Dinkelberg und Rhein vom ersten bis ins vierte Jahrhundert von römischer Kultur geprägt war.

POI

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