Museum
Im ältesten Kaffeehaus Deutschlands wird seit 1711 Sachsen liebstes Getränk, der Kaffee, ausgeschenkt. Die eindrucksvolle Portalplastik illustriert ein Stück Kaffeekulturgeschichte und gab dem Haus seinen Namen. In den historischen Gasträumen des Erdgeschosses sind die Plätze berühmter Stammgäste zu finden, z.B. den Schriftsteller Johann Christoph Gottsched oder der Komponist Robert Schumann. Zu DDR-Zeiten trafen sich hier die Mitglieder des 1978 gegründeten Künstlercafés, später verkehrten Prominente wie Maximilian Schell, Mario Adorf, Bill Clinton oder Kurt Masur im Coffe Baum.
Geistige und kulinarische Erbauung gehen im Coffe Baum seit jeher Hand in Hand: 16 historische Räume laden zu einem Rundgang durch die facettenreiche Kaffeegeschichte ein, von den strengen Kaffeehausordnungen des 18. Jahrhunderts bis zur Kaffeekrise der DDR, von den kolonialen Verflechtungen des Kaffeeanbaus bis zu globalen Handelsbeziehungen von heute. Besucher begegnen August dem Starken, Johann Sebastian Bach und den berühmten „Gaffeesachsen” mit ihrem „Bliemchengaffee” oder auch Melitta Bentz’ Filtertüte und der legendären „Moka Efti”.
Im Gebäude befindet sich auch die Gastronomie „Zum Coffe Baum” mit unter anderem dem Schumann-Zimmer, dem Kaisersaal, der Lehmann’schen Stube, dem Künstlercafé, dem Café Français sowie dem Wiener Café.
Haupthaus, Leipzig
Vor- und Frühgeschichte, Bildende Kunst des 14. und 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Stadtansichten, Musik- und Theatergeschichte. Leipziger Musikleben im 19. Jahrhundert, Leipzig zur Zeit der Reformation, Töpferhandwerk in Leipzig vom 12. bis 18. Jhd.
Stichwort
Bis 12.4.2026, Leipzig
Mit einer Auswahl von rund fünfzig Bildteppichen führt die Ausstellung die erstaunliche ästhetische Bandbreite dieser Welt aus Fäden vor Augen.
Bis 22.2.2026, Leipzig
Die beliebte Sendung „Unser Sandmännchen” des damaligen Deutschen Fernsehfunks (DDR) überlebte die deutsche Teilung und bringt bis heute den Kindern jeden Abend Gute-Nacht-Geschichten.
Bis 31.5.2026, Leipzig
Die kompakte Galerieausstellung erzählt von einem Künstler, der sich mit Klugheit, Erfindungsreichtum und Beharrlichkeit kreative Freiräume erkämpfte – mitten im staatsgelenkten Kulturbetrieb der DDR.
Bis 28.6.2026, Leipzig
Zu den Ausstellungsstücken zählen kostbare Autographen von Bach und seinen Söhnen ebenso wie ein originelles Lochkartensystem zur Bestimmung von Schreibern.