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19.1.2018
Harderhof zu „Museumsdorf Volksdorf (Museum)”, DE-22359 Hamburg
Pferdegöpel zu „Museumsdorf Volksdorf (Museum)”, DE-22359 Hamburg
Schmiede zu „Museumsdorf Volksdorf (Museum)”, DE-22359 Hamburg

Museum

Museumsdorf Volksdorf

Im alten Dorfe 46-48
DE-22359 Hamburg
Ganzjährig:
Di-Fr 12-16 Uhr
Sa-So 10-16 Uhr

Im Laufe der Jahre wurden 11 historische Gebäude und Einrichtungen aus dem dörflichen Leben in den Hamburger Walddörfern sehr detailliert und liebevoll erhalten bzw. wieder errichtet. Heute leben im Museumsdorf neben dem Bauern viele Tiere wie Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Hunde, Hühner, Enten, Gänse, Katzen und Kaninchen. Ziel ist es, das Leben und Arbeiten in den Hamburgischen Walddörfern in der Zeit zwischen ca. 1850 und 1950 lebendig und anschaulich zu zeigen. Spiekerhus, Harderhof, Scheune, Mühle und Schmiede können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Schaubauernhof

Der Harderhof wird als Schaubauernhof geführt. Hier leben noch nahezu alle Tiere, die auf einem Bauernhof in der Zeit um 1900 lebten: Kaltblutpferde, Ochsen, Schafe, Thüringer Waldziegen, Hühner, Puten und Altdeutsche Hütehunde. Es wurden nach Möglichkeit Rassen ausgewählt, die damals für Norddeutschland typisch waren und heute großteils zu den vom Aussterben bedrohten "alten Haustierrassen" gehören. Die Tiere halten sich zeitweilig im Stall oder auf der Wiese bzw. Weide auf.

Bauerngarten

Der „Niederdeutsche Bauerngarten” zwischen dem Harderhof und dem Backhaus geht auf Ideen von Alfred Lichtwark zurück, der ca. 1913 einen formal gestalteten Bauerngarten mit Blumen im Botanischen Garten in Hamburg anlegte.

Ackerbau

Dem Museumsdorf stehen in Volksdorf und Umgebung mehrere Äcker und Wiesen zur Verfügung, auf denen die Tiere weiden, und auf denen die Museumsbauern Ackerbau betreiben.

Im Frühjahr werden die Äcker mit den Pferden umgepflügt. Mit einem Pferdewagen wird der Mist zur Düngung ausgebracht. Wenn im Sommer das Getreide reif ist, ziehen die Museumsbauern mit der Sense oder einer historischen Mähmaschine aufs Feld, schneiden das Getreide und stellen die Garben in Hocken zum Trocknen auf, um die Ernte dann später mit Pferd und Wagen zum Museumsbauernhof zu transportieren, wo schon die historische Dreschmaschine wartet.

Auf den Wiesen wird Heu gemäht, zum Trocknen ausgebreitet, mehrmals gewendet und dann wie früher mit dem Pferdefuhrwerk zum Hof geschafft.

POI

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Die Aus­stel­lung stellt nicht nur die unter­schied­lichen Elemente und viel­fältigen gestal­teri­schen Aspekte von Festen der Antike vor, vielmehr – so die zentrale Bot­schaft – sind antike Feste Ursprung unserer heutigen Festkultur.

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Rainer Göttlinger
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