Mythos Germanien

Gustav-Lübcke-Museum
28.10.2018-14.7.2019

Neue Bahnhofstraße 9
59065 Hamm

www.museum-hamm.de

Di-Sa 10-17 Uhr
So 10-18 Uhr

Die Ver­mittlung des Ger­manen­bildes (groß, blond, blau­äugig und stark) und weiterer ideo­lo­gi­scher Bot­schaften durch die Ur- und Früh­ge­schichte prägte nicht nur das Geschichts­verständnis der Jugend­lichen und Kinder der NS-Zeit. Sie wirkt auch noch heute nach.

Bild
Mythos Germanien :: Ausstellung
  • Mini-Map
Die Vermittlung des Germanenbildes (groß, blond, blauäugig und stark) und weiterer ideologischer Botschaften durch die Ur- und Frühgeschichte, die während des „Dritten Reiches” wie kein anderes wissenschaftliches Fachgebiet für politisch-ideologische Zwecke instrumentalisiert wurde, prägte nicht nur das Geschichtsverständnis der Jugendlichen und Kinder der NS-Zeit. Sie wirkt auch noch heute nach.

Die Nutzbarmachung der „eigenen” Ur- und Frühgeschichte bildete in der NS -Zeit das Fundament für die Erziehung der Jugend zum germanisch-völkischen Ideal mit den ideologischen Grundprinzipien „Rasse”, „Volk” und „Führer”, sowie „Blut-und-Boden”.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Schulwandbilder und -karten, denn sie prägten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Unterricht. Sie entfalteten durch ihre Größe und farbenprächtige Motive eine imponierende Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler. Daher war das Schulwandbild ein ideales Mittel, um nationalsozialistische Ideologien plakativ zu verbreiten.