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28.2.2026
Luise Neupert zu „Mehr als Schwarz und Weiß”, DE-04626 Posterstein

Ausstellung 03.05. bis 15.11.26

Mehr als Schwarz und Weiß

Nackte Nymphen und scharfe Schnitte

Museum Burg Posterstein

Burgberg 1
DE-04626 Posterstein
März bis Okt:
Di-So+Ft 10-17 Uhr
Nov bis Feb:
Di-Fr 10-16 Uhr
Sa-So+Ft 10-17 Uhr

Die Ausstellung gibt einen umfangreichen Einblick in die Biografie und das Schaffen der Schmöllner Künstlerin Luise Neupert († 2009). Überregionale Bekanntheit erlangte sie durch ihre ▸Scherenschnitte „Nackte Nymphen und märchenhafte Szenerien”. Doch Luise Neuperts Lebenswerk umfasst unter anderem auch Gebrauchsgrafik, Illustration, Textildesign und Keramik.

Luise Neupert wurde als Luise Keil am 14. September 1926 in Chemnitz geboren. Nach einer Ausbildung als Kindergärtnerin studierte sie ab 1945 an der Kunstgewerbeschule Leipzig und ab 1948 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, unter anderem bei Elisabeth Voigt. Gemeinsam mit ihrem Mann, Hans Neupert, gestaltete sie in der DDR die Messeauftritte großer Kombinate. Bildende Kunst betrieb sie dennoch. Ihre Ideen setzte Luise Neupert besonders meisterhaft mittels der Schere um. Die Schnitte fanden nicht nur Eingang in die Sammlungen großer Museen, sondern wurden auch vielfach publiziert.

Die Ausstellung von etwa 50 Werken wird ergänzt durch ein Filmprojekt.

POI

Ausstellungsort

Museum Burg Poster­stein

Burggeschichte, Geschichte des Musenhofs Löbichau. Anna Dorothea von Kurland. Schmölner Knopfindustrie.

Museum, Limburg an der Lahn

Kunst­samm­lungen

Stif­tung Ernst Moritz Engert, Nach­laß Josef Eberz und andere.

Museum, Hadamar

Stadt­museum Hadamar

Marstall­gebäude des Hada­marer Schlosses. Arbei­ten von Ernst-Moritz Engert, Gemälde von Alois Koch, Schatten­fries von Karl Wil­helm Diefen­bach.

Museum, Marbach

Schiller-National­museum und DLA

Deutsche Literatur von der Mitte des 18. Jahr­hun­derts bis zur Gegen­wart. Schiller, Wieland, Schubert, Hölderlin, Uhland-Kerner-Mörike, Cotta.

Museum, Cottbus

Wen­di­sches Museum

Alltagskultur, Glaube und Religion, Trach­ten, Volks­kunst und Lied­gut der Sor­ben und Wen­den, des kleinsten slawi­schen Volkes. Assimi­lierung und Ab­wande­rung der sorbi­schen/wendi­schen Bevöl­kerung, Lausitzer Kultur­land­schaft.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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