Ausstellung 03.05. bis 15.11.26
Die Ausstellung gibt einen umfangreichen Einblick in die Biografie und das Schaffen der Schmöllner Künstlerin Luise Neupert († 2009). Überregionale Bekanntheit erlangte sie durch ihre ▸Scherenschnitte „Nackte Nymphen und märchenhafte Szenerien”. Doch Luise Neuperts Lebenswerk umfasst unter anderem auch Gebrauchsgrafik, Illustration, Textildesign und Keramik.
Luise Neupert wurde als Luise Keil am 14. September 1926 in Chemnitz geboren. Nach einer Ausbildung als Kindergärtnerin studierte sie ab 1945 an der Kunstgewerbeschule Leipzig und ab 1948 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, unter anderem bei Elisabeth Voigt. Gemeinsam mit ihrem Mann, Hans Neupert, gestaltete sie in der DDR die Messeauftritte großer Kombinate. Bildende Kunst betrieb sie dennoch. Ihre Ideen setzte Luise Neupert besonders meisterhaft mittels der Schere um. Die Schnitte fanden nicht nur Eingang in die Sammlungen großer Museen, sondern wurden auch vielfach publiziert.
Die Ausstellung von etwa 50 Werken wird ergänzt durch ein Filmprojekt.
Ausstellungsort
Burggeschichte, Geschichte des Musenhofs Löbichau. Anna Dorothea von Kurland. Schmölner Knopfindustrie.
Museum, Limburg an der Lahn
Stiftung Ernst Moritz Engert, Nachlaß Josef Eberz und andere.
Museum, Hadamar
Marstallgebäude des Hadamarer Schlosses. Arbeiten von Ernst-Moritz Engert, Gemälde von Alois Koch, Schattenfries von Karl Wilhelm Diefenbach.
Museum, Marbach
Deutsche Literatur von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Schiller, Wieland, Schubert, Hölderlin, Uhland-Kerner-Mörike, Cotta.
Museum, Cottbus
Alltagskultur, Glaube und Religion, Trachten, Volkskunst und Liedgut der Sorben und Wenden, des kleinsten slawischen Volkes. Assimilierung und Abwanderung der sorbischen/wendischen Bevölkerung, Lausitzer Kulturlandschaft.