Museum

Naturhistorisches Museum

Wien: Prächtiger Palast der Naturwissenschaft und eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Berühmte und unersetzbare Exponate, etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, die vor über 200 Jahren ausgestorbene Stellersche Seekuh, riesige Saurierskelette und vieles mehr. Eines der 10 besten Museen der Welt.

Das Wiener Naturhistorische Museum, seit 1889 in einem prächtigen Palast der Naturwissenschaft untergebracht, ist eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Seine frühesten Sammlungen sind über 250 Jahre alt. Heute werden 30 Millionen Objekte wissenschaftlich betreut.

Das Zusammenspiel von Gebäude, Figuren- und Gemäldeschmuck, von Mobiliar und kostbaren Ausstellungsstücken ist weitgehend im Originalzustand erhalten und macht so das Museum auch zu einer kulturhistorischen Kostbarkeit.

Berühmte und unersetzliche Exponate, etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, die vor über 200 Jahren ausgestorbene Stellersche Seekuh, riesige Saurierskelette und vieles mehr zählen zu den Höhepunkten eines Rundganges durch 39 weiträumige Schausäle.

Mineralogie

Den einzigartigen Ruf, den die Sammlung weltweit genießt, verdankt sie nicht nur den historischen Stücken aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie, sondern vor allem, dass bis heute neue Mineral-, Gesteins- und Meteoritenfunde in diese Sammlung integriert werden. Das NHM besitzt auch eine der größten Sammlungen von Bau- und Dekorgesteinen, die beim Bau berühmter Gebäude und Monumente verwendet wurden.

Die größte Meteoritenschau der Welt zeigt heute 1.100 Meteorite, darunter auch viele sehr alte Fälle oder Funde.

Geologie, Paläontologie

Der Kaisersaal ist dem Planeten Erde und seiner Wechselwirkung mit der Biosphäre gewidmet. Die Ausstellung führt durch mehr als 4 Milliarden Jahre Lebensgeschichte und beleuchtet schlaglichtartig die wesentlichen Entwicklungsschritte.

Dinosaurier, Flugsauriern und den Fischsaurier eroberten die Kontinente, den Luftraum und das Meer. Der Saurier-Saal zählt zu den wichtigsten Attraktionen des Museums.

Während der Eiszeiten ließen Klimaänderungen die Eismassen der Polkappen und die Gletscher der Gebirge wachsen. Diese Phasen sind Teil der Erdgeschichte und wichtig für die Entwicklung des Lebens.

Urgeschichte

Mittels beeindruckender Originalfunde werden die bedeutendsten kulturellen Entwicklungen und Errungenschaften der frühen Menschheitsgeschichte von der Eiszeit vor ca. 100.000 Jahren bis zum Ende des Frühmittelalters dargestellt.

Den zentralen Bereich der Schausäle beherrschen die renovierten historischen Vitrinen, in denen eine Fülle einzigartiger Sammlungsobjekte gezeigt und in historischen Zusammenhang gebracht wird. Ein Themensaal ist ausschließlich dem Fundort Hallstatt gewidmet. Das dunkle, satte Rot des Venuskabinetts soll an den Rötel erinnern, mit dem die Venus von Willendorf ursprünglich bedeckt war.

Evolution des Menschen

Der aufrechte Gang und die Gehirnevolution werden in zwei großen Themenräumen abgehandelt. Die modulartige Aufbereitung der Wissensinhalte ermöglicht sowohl einen spielerischen, interaktiven Zugang wie auch die Möglichkeit zur Vertiefung in komplexere Themen.

Planetarium

Zwei hochauflösende Videoprojektoren ermöglichen es, zum Mond zu fliegen, durch die Saturnringe, zu entfernten Nebeln, Exoplaneten oder sogar an den Rand des Milchstraßensystems.

Tierreich

Der Ausstellungsbereich im ersten Stock führt systematisch durch das Tierreich: Vom Mikrokosmos und Einzellern, Korallen und Weichtieren über Krebse, Spinnentiere und Insekten zu den Wirbeltieren – Fische, Reptilien und Amphibien, Vögel, Säugetiere.

Die Einrichtung der Schausäle mit den aus dunklem Holz geschnitzten Vitrinen stammt zum Großteil noch aus 1889, dem Eröffnungsjahr des Museums. Diese historische Präsentation ist heute weltweit fast einzigartig.

Der Verfasser hat das Museum am 29.4.2018 besucht.

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