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24.1.2012
 zu „Naturmuseum Thurgau (Museum)”, CH-8510 Frauenfeld

Museum

Naturmuseum Thurgau

Freiestrasse 24
CH-8510 Frauenfeld
058-3457400
naturmuseum@tg.ch
Ganzjährig:
Di-Fr 14-17 Uhr
Sa-So 13-17 Uhr

Das Museum lädt dazu ein, die „Natur vor der Haustüre” zu entdecken, Zusammenhänge zu begreifen und über die Vielfalt der Natur zu staunen.

Seine Themen sind der Mensch in seiner Umwelt, die Geschichte der Erde und des Lebens, die Geologie, die Fossilien und die Pflanzenwelt des Thurgaus, der Teich als Ökosystem, der Wald als Lebensgemeinschaft und die Tierwelt des Kantons: Stammbaum, Wirbellose, Fische, Amphibien, Reptilien, Säugetiere, ausgestorbene Tiere, Vögel in ihren Lebensräumen. Mikroskope mit Präparaten, Lernspiele. Der archäobotanische Museumsgarten wartet mit alten Kultur- und Nutzpflanzen und zahlreichen Kräutern auf.

Drei Zeitfenster geben Einblick, wie sich im Verlauf von 10.000 Jahre die Naturlandschaft des Seebachtals unter dem Einfluss des Menschen in eine Kulturlandschaft verwandelt hat. Archäologische Fundstücke zeigen das Wirken der frühen Menschen, und heute verschwundene Tierarten sind mit eindrücklichen Präpa­raten prä­sent.

Baumeister Biber

Im Zentrum des Raums steht die lebensechte Nachbildung eines Biberbaus. Anhand vielfältiger Objekte ist die spannende Lebensweise und die bewegte Geschichte dieses Tieres ausführlich dargestellt. Ein Höhepunkt im Museum ist auch die Ameisenarena mit dem lebenden Waldameisenvolk.

Im Dachgeschoss lassen der Blick durchs Depotfenster und eine faszinierende Bilderschau über die ungeheure Vielfalt der Sammlung staunen.

Zwei der spannendsten Schätze des Naturmuseums sind die Holzbibliothek des Benediktinermönchs Candid Huber und die Wachsfrüchte des Obstbaufachmanns Johann Volkmar Sickler, beide mehr als 200 Jahre alt. An zwei digitalen Stationen lässt sich in den dazugehörigen Fachbüchern blättern.

Museumsgarten

Der archäobotanische Museumsgarten bietet Natur zum Anfassen und gibt Einblick in die Vielfalt unserer Kulturpflanzen. Nebst alten Getreidesorten oder heute in Vergessenheit geratenen Gemüse- und Beerensorten finden sich hier Eiweiß und Öl liefernde Pflanzen, Medizinal- und Gewürzkräuter sowie die früher so unentbehrlichen Färberpflanzen. Zugleich ist er ein wertvoller Insektenlebensraum mitten in der Kantons­haupt­stadt.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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