Version
15.7.2024
(modifiziert)
Zinngießerei zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Zinngießerei
Lore zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Lore
Kannen zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Möbel zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Pflug zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Schaukelpferd zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Schaukelpferd
Foto: Rainer Göttlinger
Gefäß zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Apotheke zu „Niederbergisches Museum (Museum)”, DE-42489 Wülfrath
Apotheke

Museum

Niederbergisches Museum

Bergstraße 22
DE-42489 Wülfrath
Ganzjährig:
Mi, Sa-So 14.30-17 Uhr
Sommerferien:
geschlossen

Das Museum befindet sich in den Räumen der ehemaligen Eisenwarenhandlung Tiefenthal. Hauptthemen der Dauerausstellung sind das Leben und Arbeiten in der niederbergischen Region des 19. Jahrhunderts sowie die industriellen Abbaumethoden der Wülfrather Kalkindustrie.

Erdgeschichte

Der Rundgang durch das charmant und besuchernah gestaltete Museum führt zunächst durch die erdgeschichtliche Sammlung mit Fossilien aus dem örtlichen devonischen Massenkalk.

Bäuerliches und bürgerliches Leben

Die Räume der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt bilden mit ihrer gemütlichen Backstube und dem Kaminraum ein einzigartiges Ambiente, gefolgt von historischem Arbeitsgerät der Land- und Forstwirtschaft. Auf der anderen Seite bilden das bürgerlich bergische Barockzimmer mit seinem Glasschrank aus dem 18. Jahrhundert und die beiden Schlafräume einen interessanten Kontrast.

Heimatliche Volkskunst

Historische Kleidung leitet zur heimatlichen Volkskunst über. Hier sind bergisches Zinngerät, die Dröppelmina-Sammlung, historische Zinnfiguren sowie Maße und Gewichte zu sehen.

Industrialisierung

Die „Kalkstadt” Wülfrath wurde durch den industriellen Abbau des örtlichen Kalksteinvorkommens zum Hauptlieferanten der deutschen Bau- und Stahlindustrie. Das Diorama eines Kalksteinbruchs führt in die Arbeitsabläufe ein.

Im Herminghaus-Raum kündet großbürgerliches Mobiliar vom Wohlstand der Fabrikantenfamilie, die 1862 die erste mechanische Weberei für Zanella-Stoffe in Wülfrath gründete.

In der oberen Etage des Museums faszinieren die alte Apotheke von 1800, die historische Webstube, die Barkhaus-Zinngießerwerkstatt sowie die alten Guckkästen mit raren Stereofotoplatten aus der Zeit der Jahrhundertwende.

Der Verfasser hat das Museum am 6.3.2016 besucht.

POI

Dependance, Wülfrath

Zeit­tunnel Wülfrath

Erd­ge­schicht­liche Aus­stel­lung an einem un­ge­wöhn­lichen Ort: im alten Abbau­tunnel eines still­ge­legten Kalk­stein­bruchs. 400 Millio­nen Jahre Erd­ge­schichte. Histo­ri­scher Kalk­abbau, Natur­erlebnis, Klopf­platz.

Bis 1.11.2026, Mettmann

2 Millio­nen Jahre Migra­tion

Bis 1.1.2027, Wuppertal

Museum A bis Z

Die Aus­stellung zum bevor­stehen­den 125. Geburts­tag des Museums ermög­licht einer­seits unge­wohnte und unbe­kannte Einblicke in die Geschichte und die Vielfalt der Sammlung und richtet anderer­seits den Blick in die Zukunft.

Bis 24.1.2027, Ratingen

Elger Esser. Tempus pingendi

Essers Auf­nahmen ent­stehen im Stil histori­scher Foto­grafie, auf poetische Weise fängt er die ruhige Atmo­sphäre von Land­schaften ein.

Bis 28.2.2027, Ratingen

Bauen als Kultur­beitrag

Anhand von Plänen, Zeich­nungen und Foto­grafien werden die Ideen des Archi­tekten Bruno Lambart für das Museum Ratingen vorge­stellt und weitere Ratinger Bau­projekte umrissen.

Bis 7.2.2027, Mülheim an der Ruhr

Im Garten der Kunst

Die Aus­stellung befasst sich mit Leben und Werk der vier ex­pressio­ni­sti­schen Künstler Marc, Macke, Heckel und Jawlensky.

Bis 10.1.2027, Düsseldorf

Jörg Immen­dorff

Die rund 100 aus­ge­stellten Exponate umfassen groß­formatige Gemälde­serien, Holz- und Bronze­skulpturen sowie noch nie gezeigte Zeich­nungen und Archiv­material.

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