Museum
Das Museum befindet sich in den Räumen der ehemaligen Eisenwarenhandlung Tiefenthal. Hauptthemen der Dauerausstellung sind das Leben und Arbeiten in der niederbergischen Region des 19. Jahrhunderts sowie die industriellen Abbaumethoden der Wülfrather Kalkindustrie.
Erdgeschichte
Der Rundgang durch das charmant und besuchernah gestaltete Museum führt zunächst durch die erdgeschichtliche Sammlung mit Fossilien aus dem örtlichen devonischen Massenkalk.
Bäuerliches und bürgerliches Leben
Die Räume der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt bilden mit ihrer gemütlichen Backstube und dem Kaminraum ein einzigartiges Ambiente, gefolgt von historischem Arbeitsgerät der Land- und Forstwirtschaft. Auf der anderen Seite bilden das bürgerlich bergische Barockzimmer mit seinem Glasschrank aus dem 18. Jahrhundert und die beiden Schlafräume einen interessanten Kontrast.
Heimatliche Volkskunst
Historische Kleidung leitet zur heimatlichen Volkskunst über. Hier sind bergisches Zinngerät, die Dröppelmina-Sammlung, historische Zinnfiguren sowie Maße und Gewichte zu sehen.

Industrialisierung
Die „Kalkstadt” Wülfrath wurde durch den industriellen Abbau des örtlichen Kalksteinvorkommens zum Hauptlieferanten der deutschen Bau- und Stahlindustrie. Das Diorama eines Kalksteinbruchs führt in die Arbeitsabläufe ein.

Im Herminghaus-Raum kündet großbürgerliches Mobiliar vom Wohlstand der Fabrikantenfamilie, die 1862 die erste mechanische Weberei für Zanella-Stoffe in Wülfrath gründete.
In der oberen Etage des Museums faszinieren die alte Apotheke von 1800, die historische Webstube, die Barkhaus-Zinngießerwerkstatt sowie die alten Guckkästen mit raren Stereofotoplatten aus der Zeit der Jahrhundertwende.
Der Verfasser hat das Museum am 6.3.2016 besucht.
Dependance, Wülfrath
Erdgeschichtliche Ausstellung an einem ungewöhnlichen Ort: im alten Abbautunnel eines stillgelegten Kalksteinbruchs. 400 Millionen Jahre Erdgeschichte. Historischer Kalkabbau, Naturerlebnis, Klopfplatz.
Bis 1.11.2026, Mettmann
Bis 1.1.2027, Wuppertal
Die Ausstellung zum bevorstehenden 125. Geburtstag des Museums ermöglicht einerseits ungewohnte und unbekannte Einblicke in die Geschichte und die Vielfalt der Sammlung und richtet andererseits den Blick in die Zukunft.
Bis 24.1.2027, Ratingen
Essers Aufnahmen entstehen im Stil historischer Fotografie, auf poetische Weise fängt er die ruhige Atmosphäre von Landschaften ein.
Bis 28.2.2027, Ratingen
Anhand von Plänen, Zeichnungen und Fotografien werden die Ideen des Architekten Bruno Lambart für das Museum Ratingen vorgestellt und weitere Ratinger Bauprojekte umrissen.
Bis 7.2.2027, Mülheim an der Ruhr
Die Ausstellung befasst sich mit Leben und Werk der vier expressionistischen Künstler Marc, Macke, Heckel und Jawlensky.
Bis 10.1.2027, Düsseldorf
Die rund 100 ausgestellten Exponate umfassen großformatige Gemäldeserien, Holz- und Bronzeskulpturen sowie noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterial.