Ausstellung 19.06. bis 18.10.26
Nürnberger Utopien wurden im Laufe der fast tausendjährigen Stadtgeschichte in allen möglichen Bereichen gesponnen, geplant und teils sogar umgesetzt. Nürnberger haben über Jahrhunderte hinweg eine „ideale Stadt” erträumt und erdacht. Sie haben die umgebende Natur miteinbezogen, sind ins Grenzenlose vorgestoßen und haben ganz konkrete technische Innovationen entwickelt. Nürnberg war sowohl Ort des paradiesischen Überflusses als auch Schauplatz rückwärtsgewandter nationalvölkischer Ideologien.
Das Gemeinschaftsprojekt der Museen der Stadt Nürnberg vereint eine reiche Vielfalt an Exponaten mit Architekturmodellen, Plakaten, technischen Gerätschaften, Gesellschaftsspielen, Grafiken, Gemälden und Skulpturen. Die Ausstellung will dabei weniger beschreiben und belehren, sondern vielmehr zum utopischen Denken und Aktivwerden anregen.
Ausstellungsort
Nürnbergs einziges erhaltenes großes Kaufmannshaus der Spätrenaissance. Nürnberger Entwicklungsgeschichte und Wohnkultur.
Museum, Schillingsfürst
Ehemaliges Amtsgerichtsgebäude im klassizistischen Baustil. Nachlass des Malers Ludwig Doerfler. Geschichte Schillingsfürsts und Umgebung. Ehrenzimmer für Waltraud Beck, Gerda Sattler, Horst Haitzinger und Bernhard Heisig.
Museum, Amberg
Aspekte der Stadtgeschichte, Kleidung gestern und heute, Handwerk, Industrie, einzigartige Sammlung Amberger Fayencen und Steingut, Amberger Emailgeschirr mit der Löwenmarke. Ausstellung „A Tribute to Michael Mathias Prechtl”.
Bis 10.1.2027, Amberg
Michael Mathias Prechtl wurde vor allem durch seine Titelbilder und Illustrationen literarischer Klassiker bekannt.
Bis 4.10.2026, Nürnberg
Burg, Nürnberg
Außenstelle des Germanischen Nationalmuseums. Baugeschichte und Bedeutung der Kaiserburg, Entwicklung der Waffentechnik, Waffensammlung.