Oskar Kokoschka

Expressionist. Migrant. Europäer. Eine Retrospektive

Leopold Museum
6.4.-8.7.2019

Museumsplatz 1
1070 Wien

www.leopoldmuseum.org

Mo, Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Die Aus­stel­lung ist als Retro­spek­tive angelegt und trägt mit rund 150 Expo­naten sämt­lichen Schaffens­phasen des Künstlers Rech­nung.

Bild
Oskar Kokoschka, Das rote Ei, 1940–1941, Öl auf Leinwand
Oskar Kokoschka :: Ausstellung
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Oskar Kokoschka (1886–1980) zählt heute zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein nachhaltiges Erbe für die Kunstproduktion der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart ist unbestritten und dennoch rätselhaft: Im von zwei Weltkriegen erschütterten Europa, wo realistische Kunst in Verruf geraten war, setzte sich Kokoschka unerschrocken für die Anerkennung der figurativen Kunst ein.

Zeitlebens hielt er an der integralen Kraft einer Kunst jenseits von Staatspropaganda fest, was sich in seinem gesamten Werk niederschlägt. In Kokoschkas Worten: „Offizielle Kunst ist immer Kitsch, weil sie dem anonymen Besteller dient, wodurch das Erlebnis ausgeschaltet wird.” – „Möglicherweise ist die zeitgemässe Flucht vor der Gegenständlichkeit weniger mit einer Unfähigkeit zur Gestaltung und richtiger mit einer Schrumpfung der Erlebnisfähigkeit zu erklären.”

Die Ausstellung ist als Retrospektive angelegt und trägt mit rund 150 Exponaten sämtlichen Schaffensphasen des Künstlers Rechnung. Auch die von Kokoschka verwendeten Techniken wie Ölmalerei, Pastell, Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik sowie die Theaterstücke und Kostümentwürfe werden vorgestellt.