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14.5.2026
(modifiziert)
Ostpreußisches LM, Außenansicht zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
Hübner - Die Auswanderer zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
Carl-Wilhelm Hübner (1814-1879), Die Auswanderer, 1862
© Ostpreußisches Landesmuseum
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
© Ostpreußisches Landesmuseum
Farnfliege im Bernstein zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
Farnfliege im Bernstein
© Ostpreussisches _Landesmuseum
Immanuel Kant zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg

Museum

Ostpreußisches Landesmuseum

mit Deutschbaltischer Abteilung

Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr

Niedersachsen war nach dem Zweiten Weltkrieg und der innereuropäischen Zwangsmigrationswelle das Hauptansiedlungsgebiet von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten jenseits von Oder und Neiße. Neben der Bewältigung der harten Bedingungen des Überlebens und existentiellen Neubeginns bemühten sich die mittel- und heimatlos gewordenen Vertriebenen um die Bewahrung ihrer kulturellen Identität. Aus der Initiative des 1906 in Tilsit geborenen Forstmeisters Hans-Ludwig Loeffke und anderer Ostpreußen entstand 1958 zunächst das Ostpreußische Jagdmuseum, das sich den Themen Wild, Wald und Pferde Ostpreußens widmete. Nur ein Jahr später fiel es einer Brandstiftung zum Opfer, doch konnte das Museum 1964 nach erneutem Sammlungsaufbau neu eröffnet werden. Es zeigt die Landesgeschichte von der Zeit des Deutschen Ordens bis 1945 sowie die Kulturgeschichte, Naturkunde und Kunst Ostpreußens mit dem Masurischen Seengebiet, der Kurischen Nehrung und der Rominter Heide als typischen ostpreußischen Landschaften, dazu Bernstein, Goldschmiedearbeiten und Fayence.

2014 bis 2018 kam zur weitgehend vollständigen Darstellung der faszinierenden Kulturgeschichte und einzigartigen Landschaft Ostpreußens ein Modul über das Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen nach 1945 hinzu.

2022 erfolgte der offizielle Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt zu ▸Immanuel Kant in Königsberg sowie der deutschen Aufklärung, mit dessen Fertigstellung 2024 gerechnet wird.

Themen der Dauerausstellung sind Wild, Wald und Pferde, Bernstein, die Deutschbalten im Baltikum und ihre wechselvolle Geschichte, die Landesgeschichte von den Rittern des Deutschen Ordens und dem Aufstieg Preußens bis hin zu Flucht und Vertreibung sowie die Menschen und die Landschaft, wie sie sich im Werk von ▸Lovis Corinth, ▸Käthe Kollwitz und den Niddenern Malern wider­spiegelt.

Ab dem 12. März 2026 ist nun das neue Kant-Museum, die erste und einzige Dauerausstellung in der Bundesrepublik Deutschland zu Immanuel Kant, für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Ausstellung widmet sich umfassend dem Leben, Denken und der Wirkung des großen Philosophen aus Königsberg und rückt Kant nicht nur als historische Persönlichkeit in den Mittelpunkt, sondern vor allem als Ideengeber, dessen Denken bis heute unser Verständnis von Wissen, Moral, Politik und Freiheit prägt. Einzigartige Exponate eröffnen persönliche Einblicke in den Menschen Kant, während Inszenierungen und interaktive Stationen seine komplexe Philosophie anschaulich und lebendig vermitteln.

POI

Bis 16.8.2026, im Haus

Der kleine Herr Jakob

Bislang unver­öffent­lichte Original­zeichnungen geben Einblicke in den Entstehungs­prozess so beliebter Figuren und Bild­geschichten wie der „Kleine Herr Jakob” – eine Comic­figur mit Schnauz­bart und Melone.

Bis 18.10.2026, im Haus

The Seen and the Unseen

Die Aus­stellung präsen­tiert ausge­wählte, als foto­grafische Perfor­mances kon­zi­pierte Body­painting-Foto­grafien.

Dependance, Lüneburg

Nord­deutsches Brauerei­museum

Sud­kessel, Gär­pfan­nen, Malz­müh­len und mehr am ori­gi­na­len Stand­ort. Trink­gefäße­samm­lung aus den letz­ten 1000 Jahren.

Museum, Lüneburg

Deut­sches Salz­museum

Arbeit und Technik der Salz­ge­winnung auf der Lüneb­urger Saline in Mittel­alter und Neu­zeit.

Museum, Lüneburg

Histo­ri­sches Rathaus

Historische Räume aus dem Mittelalter und der Renaissance. Repliken Lüneburger Ratssilber.

Museum, Lüneburg

Museum Lüne­burg

Museum, Lüneburg

Museum Kloster Lüne

Hoch- und spät­mittel­alter­liche Textil­kunst zur Veran­schau­lichung und Ergänzung des bibli­schen Wortes.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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