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21.6.2013
Ostpreußisches LM, Außenansicht zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
Hübner - Die Auswanderer zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
Carl-Wilhelm Hübner (1814-1879), Die Auswanderer, 1862
© Ostpreußisches Landesmuseum
 zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
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© Ostpreußisches Landesmuseum
Farnfliege im Bernstein zu „Ostpreußisches Landesmuseum (Museum)”, DE-21335 Lüneburg
Farnfliege im Bernstein
© Ostpreussisches _Landesmuseum

Museum

Ostpreußisches Landesmuseum

mit Deutschbaltischer Abteilung

Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr

Niedersachsen war nach dem Zweiten Weltkrieg und der innereuropäischen Zwangsmigrationswelle das Hauptansiedlungsgebiet von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten jenseits von Oder und Neiße. Neben der Bewältigung der harten Bedingungen des Überlebens und existentiellen Neubeginns bemühten sich die mittel- und heimatlos gewordenen Vertriebenen um die Bewahrung ihrer kulturellen Identität. Aus der Initiative des 1906 in Tilsit geborenen Forstmeisters Hans-Ludwig Loeffke und anderer Ostpreußen entstand 1958 zunächst das Ostpreußische Jagdmuseum, das sich den Themen Wild, Wald und Pferde Ostpreußens widmete. Nur ein Jahr später fiel es einer Brandstiftung zum Opfer, doch konnte das Museum 1964 nach erneutem Sammlungsaufbau neu eröffnet werden. Es zeigt die Landesgeschichte von der Zeit des Deutschen Ordens bis 1945 sowie die Kulturgeschichte, Naturkunde und Kunst Ostpreußens mit dem Masurischen Seengebiet, der Kurischen Nehrung und der Rominter Heide als typischen ostpreußischen Landschaften, dazu Bernstein, Goldschmiedearbeiten und Fayence.

2014 bis 2018 kam zur weitgehend vollständigen Darstellung der faszinierenden Kulturgeschichte und einzigartigen Landschaft Ostpreußens ein Modul über das Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen nach 1945 hinzu.

2022 erfolgte der offizielle Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt zu Immanuel Kant in Königsberg sowie der deutschen Aufklärung, mit dessen Fertigstellung 2024 gerechnet wird.

Themen der Dauerausstellung sind Wild, Wald und Pferde, Bernstein, die Deutschbalten im Baltikum und ihre wechselvolle Geschichte, die Landesgeschichte von den Rittern des Deutschen Ordens und dem Aufstieg Preußens bis hin zu Flucht und Vertreibung sowie die Menschen und die Landschaft, wie sie sich im Werk von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und den Niddenern Malern wider­spiegelt.

POI

Bis 13.10.2024, im Haus

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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