Version
2.8.2012
Papyrus 1 zu „Papyrusmuseum (Museum)”, AT-1010 Wien
Klage der Artemisia zu „Papyrusmuseum (Museum)”, AT-1010 Wien
Die Klage der Artemisia, 4. Jh. v. Chr.
Mann zu „Papyrusmuseum (Museum)”, AT-1010 Wien
Frau zu „Papyrusmuseum (Museum)”, AT-1010 Wien

Museum

Papyrusmuseum

der österreichischen Nationalbibliothek

Heldenplatz
AT-1010 Wien
01-53410-425
papyrus@onb.ac.at
Juli bis Sept:
Mo-Fr 9-13 Uhr
Okt bis Juni:
Mo-Mi 9-16 Uhr
Do 12-19 Uhr
Fr 9-13 Uhr

Im Papyrusmuseum sind rund 200 Objekte aus der Papyrussammlung ausgestellt, die mit ihren 190.000 Objekten aus drei Jahrtausenden weltweit eine der größten und bedeutendsten Sammlungen dieser Art ist und 2001 als Weltdokumentenerbe in die UNESCO-Liste „Memory of the World” aufgenommen wurde.

Der älteste Papyrus des Museums ist ein ägyptisches Totenbuch aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr., die jüngsten Objekte sind Urkunden aus der islamischen Zeit im 16. Jahrhundert n.Chr. Einzigartig ist auch das Fragment aus einem Chorlied der Tragödie „Orestes” des Euripides: der Papyrus aus der Zeit um 200-180 v. Chr. ist nicht nur zu sehen, sondern auch in einer modernen Interpretation zu hören.

Das Papyrusmuseum zeigt in regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen die schriftliche Hinterlassenschaft all jener, die über die Jahrtausende im Land am Nil lebten und seine Kultur prägten. Schriftstücke des Alltags und des literarischen Schaffens gewähren Einblicke in viele Bereiche antiken Lebens. Neben schriftlichen Zeugnissen aller Art vom Abwehrzauber gegen böse Krankheiten auf einem Amulett bis hin zum Pachtvertrag über eine Ölmühle sind auch antike Artefakte ausgestellt, die veranschaulichen, was in den Schriftstücken angesprochen ist.

Der Verfasser hat das Museum am 1.5.2018 besucht.

POI

Haupthaus, Wien

Ö­ster­rei­chi­sche Natio­nal­biblio­thek

Das unter Kaiser Karl VI. von Bern­hard Fischer von Erlach ur­sprüng­lich als Hof­biblio­thek er­rich­tete barocke Biblio­theks­gebäude (1723-1726) be­her­bergt heute rund 200.000 Bücher aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahr­hundert.

Im gleichen Haus

Ep­he­sos-Mu­seum der An­ti­ken­samm­lung

Zu den Höhe­punk­ten ge­hören unter ande­rem das Parther­denk­mal, die Ama­zone vom Arte­mision­altar, die Bronze­statue eines Ath­leten und der Knabe mit der Fuchs­gans.

Im gleichen Haus

Samm­lung alter Musik­instru­mente

Welt­weit be­deu­tend­ster Be­stand an Ren­ais­sance- und Barock­instru­menten. Instru­mente, die von be­rühm­ten Musi­kern und Kom­po­nisten gespielt wurden. Klang­welt der Kompo­nisten der Wiener Klassik.

Im gleichen Haus

Hof­jagd- und Rüst­kammer

Bestdokumentierte höfische Rüstkammer der abendländischen Welt. Harnische der berühmtesten Plattner.

Im gleichen Haus

Welt­museum Wien

Eines der be­deu­tend­sten ethno­gra­phi­schen Museen der Welt mit um­fang­reiche Samm­lungen aus ver­schie­de­nen Erd­teilen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#8584 © Webmuseen Verlag