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23.4.2024
Paula Deppe, Bahnwärterhäuschen zu „Paula Deppe”, DE-94032 Passau
Paula Deppe, Bahnwärterhäuschen, 1919-1922, Gouache und Graphi
© Foto ZF Kulturstiftung

Ausstellung 18.05. bis 30.06.24

Paula Deppe

Museum Moderner Kunst

Bräugasse 17
DE-94032 Passau
0851-383879-0
info@mmk-passau.de
Ganzjährig:
Di-So+Ft 10-18 Uhr

Paula Deppe (1886-1922), einer der bedeutendsten Künstlerinnen des Passauer Landes zu Beginn des 20. Jahrhunderts, geboren im böhmischen Rokycany, besuchte bereits in ihrer Jugend eine Malschule in Pilsen, bevor sie in München bei Heinrich Knirr an der Damenakademie des Künstlerinnenvereins und bei Julius Seyler studierte. Über ihre

Freundin und Förderin Gerta Springer kam sie in Kontakt mit Maria Caspar-Filser und der Münchener Neuen Secession, an deren Ausstellungen sie teilnahm.

1918 zog die Familie Deppe zunächst nach Harlaching und 1919 schließlich nach Seestetten zwischen Passau und Vilshofen. Dort starb die Künstlerin nur drei Jahre später nach längerer Krankheit. Ihr kurzes Leben hatte sie ganz der Kunst gewidmet.

Paula Deppes künstlerisches Schaffen umfasst vor allem Porträts, Studien aus der Akademiezeit, Stillleben und Landschaftsdarstellungen, wobei sie ihre Motive meist aus ihrer unmittelbaren Umgebung wählte. Über frühe impressionistische und später expressivere Einflüsse lässt ihr Werk eine Entwicklung zu einem eigenständigen Stil erkennen.

Einem breiteren Kunstpublikum wurde sie posthum durch Ausstellungen u.a. mit der Gruppe „Der Fels” bekannt.

Die in der Ausstellung präsentierte Deppe-Sammlung der Kulturstiftung der ZF Passau GmbH, die eine Auswahl an Gemälden, Zeichnungen und Radierungen umfasst, stammt zum großen Teil aus einem 2010 erworbenen Nachlass.

POI

Ausstellungsort

Museum Moderner Kunst Wörlen

Rund zehn inter­natio­nale Wechsel­aus­stellun­gen pro Jahr zur Bil­den­den Kunst des 20. und 21. Jahr­hun­derts.

Bis 14.7.2024, im Haus

Maria Lassnig. Die Samm­lung Klewan

Maria Lassnigs Haupt­sujet sind Selbst­porträts, die auch ihr Äußeres abbilden, im künstle­rischen Fokus steht aber die Über­setzung ihres Körper­empfin­dens in Bilder.

Museum, Passau

Glas­museum Passau

Welt­be­rühm­tes „Böh­mi­sches Glas”. 250 Jahre Glas­ge­schichte, von 1700 bis 1950, von Barock, Empire, Bieder­meier, Klassi­zis­mus, Histo­ris­mus, Jugend­stil, Art Deco und Moderne.

Museum, Passau

Ober­haus­museum

Museum, Passau

Dom­schatz- und Diö­ze­san­mu­seum

Museum, Passau

Kunst­ver­ein Pas­sau

Ehe­ma­li­ges Fran­zis­kaner­kloster von 1564. Jähr­lich ca. 10 Aus­stel­lun­gen zu ver­schie­denen Themen und Inter­essens­berei­chen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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