Peter Saul

Schirn Kunsthalle Frankfurt
2.6.-3.9.2017

Römerberg
60311 Frankfurt/Main

www.schirn.de

Di, Fr-So 10-19 Uhr
Mi-Do 10-22 Uhr

In seiner un­ver­wech­sel­ba­ren Spra­che hat der Maler ein Cross-over aus Pop-Art, Sur­rea­lis­mus, Ab­strak­tem Expres­sio­nis­mus, San Fran­cisco Funk und Cartoon Cul­ture entwi­ckelt, in dem er poli­ti­sche und soziale The­men au­fgreift.

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Peter Saul :: Ausstellung
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In den späten 1950er-Jahren begann ein Einzel­kämp­fer einen poin­tier­ten Angriff auf die US-ameri­ka­ni­sche Hoch­kul­tur. Lange bevor „Bad Pain­ting” ein zentra­les Anlie­gen der zeit­ge­nös­si­schen Kunst wurde, verletzte Peter Saul ganz bewusst den guten Geschmack.

In seiner unver­wech­sel­ba­ren Spra­che hat der Maler ein Cross-over aus Pop-Art, Surrea­lis­mus, Abstrak­tem Expres­sio­nis­mus, San Fran­cisco Funk und Cartoon Culture entwi­ckelt, in dem er poli­ti­sche und soziale Themen aufgreift. Mit der Pop-Art teilt er das Inter­esse am Bana­len, an der Konsum­ge­sell­schaft und den heite­ren Bild­wel­ten des Comics in leuch­ten­den, anspre­chen­den Farben.

Nicht zuletzt ist sein Werk aber auch mit den ästhe­ti­schen Stra­te­gien der Gegen­kul­tur in Kali­for­nien verbun­den. Eine fast zornige Male­rei zeigt sich, wenn Saul die Schat­ten­sei­ten des Ameri­can Dream thema­ti­siert. Hier offen­bart sich die Gleich­zei­tig­keit von über­bor­den­dem Humor und spie­le­ri­scher, aber doch harscher System­kri­tik. Erst­mals in Europa präsen­tiert die SCHIRN einen umfas­sen­den Über­blick über den bislang zu selten beach­te­ten, bedeu­ten­den „artist’s artist”.