Pfefferkuchen

Eine Reise der Sinne, vom Ursprung bis zum Genuss

Oberschlesisches Landesmuseum
28.10.2018-10.3.2019

Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen

www.oberschlesisches-landesmuseum.de

Di-So 11-17 Uhr

Was wäre ein Pfeffer­kuchen ohne die Gewürze, die aus einem ein­fachen Honig­kuchen erst einen Pfeffer­kuchen machen? Was unter­schei­det den Pfeffer­küchler vom Bäcker? Wo genießt man welche Spe­zia­lität? Woher kommen die Pfeffer­säcke?

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Pfefferkuchen :: Ausstellung
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Was wäre ein Pfefferkuchen ohne die Gewürze, die aus einem einfachen Honigkuchen erst einen Pfefferkuchen machen? Der Pfeffer, der dem Gebäck seinen Namen gegeben hat, wurde nur selten und wenn sehr sparsam dosiert als Gewürz eingebracht. Jedoch bezeichnete man früher alle exotischen Gewürze als „Pfeffer”.

Das ideale Lebkuchengewürz gibt es nicht, vielmehr gibt es mannigfaltige Variationen. Zimt, Nelke und Muskat gehören in jeden Lebkuchen und geben ihm erst seinen typischen Geschmack. Pfeffer, Ingwer oder Sternanis verfeinern das Gebäck. Hinzu kommen weitere Zutaten, wie Mandeln, Zitronat oder Orangeat, mit denen der Pfefferkuchen verfeinert wird.

Was aber unterscheidet den Pfefferküchler vom Bäcker? Wo genießt man welche Spezialität? Woher kommen die Pfeffersäcke? Und wer hat der Hexe das Pfefferkuchenhaus gebaut? Diese und andere Fragen möchte die Ausstellung aus dem Haus Schlesien, Königswinter, beantworten. Neben der Kulturgeschichte des Pfefferkuchens stehen besonders die Zutaten und die Produktion des würzigen Gebäcks sowie die regionalen Besonderheiten im Mittelpunkt.