Ausstellung 15.10.22 bis 05.02.23

Sprengel Museum Hannover

Phyllida Barlow. Breach

Kurt-Schwitters-Preis der Nds. Sparkassenstiftung

Hannover, Sprengel Museum Hannover: Mit dem Vorgehen, eine Skulptur für einen bestimmten Ort und eine begrenzte Zeit zu erstellen, greift Barlow eine Arbeitsweise auf, die vor allem ihre künstlerischen Anfänge gekennzeichnet hat. Bis 5.2.23

Phyllida Barlow (*1944 in Newcastle upon Tyne, lebt und arbeitet in London) ist eine der wichtigsten Bildhauerinnen der Gegenwart. Ihre raumgreifenden Installationen, hergestellt aus einfachen Materialien wie Bauholz, Beton, Farbe, Pappe, Gips und Stoff, fordern Architektur und Betrachtende mit ihrer physischen Präsenz heraus.

Phyllida Barlow gilt als herausragende Vertreterin einer künstlerischen Praxis, die sich nicht selten spielerisch und humorvoll mit materiellen Eigenschaften und Grenzbereichen der skulpturalen Form auseinandersetzt.

Nach ihrem Beitrag für den Britischen Pavillon der Biennale Venedig 2017 und ihrer großen retrospektiven Schau im Haus der Kunst München 2021 realisiert Barlow als Trägerin des KURT SCHWITTERS PREIS 2022 nun eine neue Installation für die große Ausstellungshalle des Sprengel Museum Hannover. Mit diesem Vorgehen, eine Skulptur für einen bestimmten Ort und eine begrenzte Zeit zu erstellen, greift sie eine Arbeitsweise auf, die vor allem ihre künstlerischen Anfänge gekennzeichnet hat. So wie Barlows bunte und sperrige Werke offen für Fortsetzungen zu sein scheinen, weisen sie oftmals statisch scheinbar unmögliche Konstellationen auf und tragen neben dem durch die Größe evozierten Pathos des Monumentalen auch den Humor des möglichen Scheiterns in sich. Skulptur ist damit ebenso präsent wie in Frage gestellt.

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