Ausstellung 12.11.22 bis 16.04.23

Museum Ulm

Protest! gestalten

Von Otl Aicher bis heute

Ulm, Museum Ulm: Protest und ziviler Ungehorsam waren starke Charakterzüge des politischen Menschen Otl Aicher. Bereits als Jugendlicher entwickelte er eine widerständige Haltung. Bis 16.4.23

Zum 100. Geburtstag von Otl Aicher (1922-1991), einem der einflussreichsten Kommunikationsdesigner des 20. Jahrhunderts, zeigt das Museum Ulm eine Ausstellung, welche die Gestaltung von Widerstand und Protest in der internationalen Gegenwartskultur zum Thema macht.

Protest und ziviler Ungehorsam waren starke Charakterzüge des politischen Menschen Otl Aicher. Bereits als Jugendlicher entwickelte er eine widerständige Haltung, zunächst gegen die Vereinnahmung durch das nationalsozialistische Unrechtsregime. Später entfaltete sich seine Opposition zu einem öffentlichen Bekenntnis. Sie war prägend für sein gestalterisches Werk.

In Anknüpfung an Otl Aicher und die großen Protest-Bewegungen der jüngeren Vergangenheit zeigt die Ausstellung Werke und Werkserien von internationalen Künstlern und Grafikern. In Malerei, Zeichnung, Bildmontagen, Plakat- und Flugblattkampagnen, Leuchtreklamen, Anzeigentafeln, Billboards, Videos und Animationen befassen sie sich mit Slogans, Symbolen, Gesten und Signalen von Widerstand, Aufklärung und Protest zu den Themen Umwelt, Frieden, Demokratie, Konsum, Gesundheit, Menschenrechte, Gleichberechtigung und Diversität.

Mit Werken u.a. von Otl Aicher, Noma Bar, AA Bronson, Jeremy Deller, (Frank) Shepard Fairey, Parastou Forouhar, Grapus, Guerilla Girls, Tina Hage, Jenny Holzer, Jeff Hong, Mitsuo Katsui, Barbara Kruger, Luba Lukova, Tine Melzer, Pierre Mendell, Csaba Nemes, Mohamed Ben Soltane, Klaus Staeck, Oliviero Toscani, Tomi Ungerer, Jan Wilker

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