Ausstellung 28.03.21 bis 09.01.22

Landesmuseum Koblenz

Räuber

Eintauchen in die gefährliche Welt des Raubes und der Räuber

Koblenz, Landesmuseum Koblenz: Weil unter der dünnen Decke menschlicher Kultur das „Raubtier” schlummert, hat jede Epoche ihre Räuber. Bis 9.1.22

Weil unter der dünnen Decke menschlicher Kultur das „Raubtier” schlummert, hat jede Epoche ihre Räuber. Ausgehend von der Jungsteinzeit nimmt die Ausstellung Raubüberfälle der Germanen, „Wikinger”, Raubritter, Marodeure und der großen Räuberbanden des 17.bis 19. Jahrhunderts bis hin zur aktuellen Raubkriminalität in den Fokus.

Sie beleuchtet die jeweiligen Lebensumstände der Täter, ihre Taten, deren Auswirkungen auf die Opfer, sowie die Entwicklung der Strafverfolgung und Bestrafung in der Region des heutigen Rheinland-Pfalz. Überwältigende Bilder und zahlreiche Objekte wie geraubte Schätze, Waffen, Folter- und Hinrichtungswerkzeuge oder ein aktueller gesprengter Bankautomat machen diese Geschichte erlebbar.

Aber längst nicht jeder gilt bei den Zeitgenossen als Krimineller. Deshalb wird auch der Frage nachgegangen, wie wir die jeweiligen Täter heute bewerten: Waren die historischen Räuber soziale Rebellen mit Heldenpotential, oder schlicht und einfach Verbrecher?

Bei dieser Betrachtung dürfen natürlich auch die Anführer der großen Räuberbanden nicht fehlen. Allen voran der berühmteste Räuber unserer Region: der Schinderhannes. Sein Beispiel verdeutlicht, wie stark der Einfluss von Medien, Kunst und Kultur die Einschätzung der jeweiligen Räuber und ihrer Taten bis in die Gegenwart beeinflusst.

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