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20.2.2026
Reinhard Heydrich, Halle zu „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt”, DE-06108 Halle (Saale)

Ausstellung 13.02. bis 10.05.26

Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt

Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus

Große Märkerstraße 10
DE-06108 Halle (Saale)
Ganzjährig:
Mi-So+Ft 10-17 Uhr

Reinhard Heydrich (1904-1942) machte im NS-Staat eine steile Karriere. In wenigen Jahren wurde er unter Heinrich Himmler zum mächtigsten Mann im Überwachungs- und Verfolgungsapparat von SS und Polizei. Während des Zweiten Weltkriegs war er maßgeblicher Organisator des Holocaust. Als „Stellvertretender Reichsprotektor” ging er im deutsch besetzen Teil der Tschechoslowakei rigoros gegen den Widerstand vor.

Von Hermann Göring wurde er mit der „Endlösung der Judenfrage” beauftragt und war bis zu seinem Tod einer der Hauptorganisatoren des Holocausts. In dieser Funktion leitete er am 20. Januar 1942 in Berlin die ▸Wannseekonferenz, auf der die Vernichtung der im deutschen Machtbereich lebenden Juden besprochen und koordiniert wurde.

Im Juni 1942 starb er an den Folgen eines Attentats in Prag. Das NS-Regime feierte ihn fortan als „Märtyrer”.

Die Ausstellung fragt nach Verlauf und Bedingungen des Aufstiegs von Reinhard Heydrich und wirft Schlaglichter auf seine Rolle in zentralen Verbrechenskomplexen des NS-Regimes. Abschließend lenkt sie den Blick auf Bilder und Vorstellungen von seiner Person, die ihren Ursprung in der nationalsozialistischen Propaganda haben, nach 1945 fortgeschrieben oder umgedeutet wurden und teils bis heute wirkmächtig sind.

Hinweis: Personen unter 14 Jahren sollten die Ausstellung nur in Begleitung Erwachsener besuchen.

POI

Ausstellungsort

Stadt­museum Chri­stian-Wolff-Haus

Leben in der Uni­ver­si­täts­stadt Halle im 18. Jahr­hun­dert, Ge­schich­te der halle­schen Stu­den­ten­ver­bin­dun­gen, Leben und Wirken des Philo­so­phen und Mathe­ma­ti­kers Pro­fes­sor Chri­stian Wolff.

Bis 31.5.2026, im Haus

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Rainer Göttlinger
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