Museum

Römisches Bademuseum

für Kur- und Badewesen Bad Gögging

Neustadt an der Donau: Römische Badeanlage mit Hauptbaderaum, vier Einzelwannen, Badeutensilien sowie Hypokaustenheizung. Archäologie der Römerzeit.

Schon 1843 vermuteten Archäologen ein römisches Bad unter der St. Andreas-Kirche, doch erst 1960 wurde Gewissheit daraus. Später legten Wissenschaftler das größte römische Heilbad auf bayerischem Boden frei und machten einen Teil der Anlage der Öffentlichkeit zugänglich.

Es gab Räume für Kaltwasserbehandlungen (das Schwefelwasser hatte auch damals eine Temperatur von 14°C) und Therapien mit warmem Wasser,wie z.B. das Schwitzbad. Dort waren Wand und Boden auf mindestens 80°C beheizt. Zwei Feuerstellen lieferten die Wärme. Die so erhitzte Luft wurde durch gemauerte Heizungskanäle unter die Böden und hinter die Wände geleitet.

Im Museum ist nur das zentrale Becken der großzügigen Anlage zu sehen, die mindestens 56 m lang und 30 m breit war, dazu vier Einzelwannen und Badeutensilien sowie allerlei archäologische Funde aus der Römerzeit.

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