Version
13.10.2025
Holderried Kaesdorf, Jäger üben zu „Romane Holderried Kaesdorf”, DE-70173 Stuttgart
Romane Holderried Kaesdorf, Jäger üben für die 4. und letzte Dienstprüfung, 1971
Museum Biberach, © Nachlass Romane Holderried Kaesdorf

Ausstellung 27.09.25 bis 12.04.26

Romane Holderried Kaesdorf

Haltung bewahren

Kunstmuseum Stuttgart

Kleiner Schlossplatz 1
DE-70173 Stuttgart
Bis 12. April 2026:
Di-So 10-17 Uhr
Fr 10-20 Uhr

Fünf Jahrzehnte lang zeichnet Romane Holderried Kaesdorf (1922-2007) jeden Tag. Ihr Werk gehört zu den herausragenden Beiträgen im Bereich „Zeichnung der Gegenwart”. Der leise Humor in den Arbeiten entsteht zwischen den Begegnungen von Figuren, durch den Umgang von Figuren mit Alltagsdingen, über Körperhaltungen sowie durch eingefügte Worte und Satzfragmente.

Bis 1974 herrschen in ihren Zeichnungen meist paarweise auftretende Männer – oftmals als Jäger bezeichnet – vor. Sie bevölkern mit ritualisierten Gesten Sofas und Sessel oder hantieren hingebungsvoll mit Stühlen. Sie werden 1974/75 von weiblichen Figuren abgelöst, deren Aktionen und Haltungen wesentlich dynamischer sind. Das Tun der Frauen ist von innerer Freiheit und Gegenwärtigkeit bestimmt – ob sie nun mit Dingen interagieren oder erproben, „wie man ein Brett mit der Hand hält”. In den letzten Serien reduziert die Künstlerin die bühnenartigen Arrangements und setzt einzelne Handlungen wie das Händeringen oder Riechen plastisch mit wenigen Strichen um.

POI

Ausstellungsort

Kunst­museum Stutt­gart

Kunst des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkten bei Otto Dix, Fritz Winter, Dieter Roth, Josef Kosuth, Markus Lüpertz, Wolfgang Laib.

Bis 12.4.2026, im Haus

Anita Berber. Orchideen

Die Präsen­tation zeigt, was oftmals das auf Erotik und Rausch reduzierte Image von Anita Berber verdeckt: ihren weg­weisen­den Einfluss als Choreo­grafin auf den modernen Tanz.

Bis 12.4.2026, im Haus

Vom Werk zum Display

Für 22 Kunst­werke wurden Epi­soden entwickelt, die neue, experi­mentelle Ver­mittlungs­ansätze für den digitalen Raum verfolgen.

Bis 12.4.2026, im Haus

20 Jahre Frisch­zelle

Für das 20-jährige Jubiläum ist erst­malig eine Auswahl an Werken zu sehen, die nach der Präsen­tation in der „Frisch­zelle” Teil des Museums­bestandes wurden.

Dependance, Gaienhofen

Museum Haus Dix

Leben und Werk von Otto Dix.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3103129 © Webmuseen Verlag