Ausstellung 11.04.25 bis 22.03.26
„Je besser eine Armee, desto schlechter das Essen. Ich hätte nicht gedacht, dass die römische Armee so gut ist!”
Mit dieser launigen Aussage beschweren sich Asterix und Obelix – gewohnt an knusprigen Wildschweinbraten – über ihre Verpflegung bei der Legion. Der Römer Vegetius sah die Versorgung der Truppen dagegen pragmatischer: „Wer Getreide und Lebensmittel nicht ausreichend beschafft, wird ohne Waffen besiegt.” In seinem Militärhandbuch aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. finden sich weitere Regeln zur Kriegsführung, etwa: „Wenn ein Lager günstig angelegt ist, können die Soldaten so sorglos leben, als ob sie überall eine Stadt mit sich tragen.”
Das Imperium Romanum wurde nicht nur mit dem Schwert errichtet, sondern auch mit Stiefeln, Schaufeln, Hufen und Proviant. Die Schlagkraft des römischen Militärs beruhte zum einen auf überlegener Ausbildung, Bewaffnung und Taktik, zum anderen aber auch auf ihrer großen Beweglichkeit, der planvollen Anlage von Feldlagern und durchdachter Logistik. Doch wie gelang es, Heere von oft mehreren 10.000 Soldaten am Laufen zu halten?
Ausstellungsort
Keltenstadt (Oppidum) von Manching. Keltische und römische Exponate.
Haupthaus, München
Die Archäologische (vormals Prähistorische) Staatssammlung erfüllt die Funktion eines Landesmuseums für Vor- und Frühgeschichte. Schwerpunkte: Besiedelung Bayerns von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter.
Museum, Ingolstadt
Das Museum widmet sich ausschließlich der gegenstandslosen, konkreten Kunst. Skulpturengarten "Rund um das Glacis" mit einer Reihe von Großplastiken.
Museum, Ingolstadt
Einzigartige medizingeschichtliche Sammlung zur abendländischen Medizin von der Antike bis in die Gegenwart. Abteilung Medizintechnik. Arnzeipflanzengarten, Duft- und Tastgarten für Blinde.