Ausstellung 01.04. bis 30.11.26
Vor etwa 140 Millionen Jahren veränderten Pflanzen wie die Rose die Welt, indem sie begannen, erste Blüten zu bilden. Was ursprünglich dazu diente, Insekten mit Farben und Düften zur Bestäubung zu locken, mündete vor einigen tausend Jahren in eine sinnliche Verführung des Menschen.
Von den Gärten des Alten China bis in die Paläste des Römischen Reiches wurde die Rose bewundert und verehrt – ja, sogar zur Königin der Blumen gekürt. Bis heute ist sie die weltweit meistgezüchtete und geschätzte Zierpflanze. Doch wie konnte sie uns so in ihren Bann ziehen?
Die Rose besticht nicht allein durch ihre üppige Blüte; sie entfaltet ihre Wirkung auf all unsere fünf Sinne: Sehen, Riechen, Hören, Tasten und Schmecken.
Auf den fünf Sinnesinseln der Ausstellung entfaltet sich die Kulturgeschichte der innigen Verbindung zwischen Mensch und Rose. Eine Duftbar mit ausgewählten Essenzen lässt ihrem geheimnisvollen Aroma näherkommen. Hör- und Taststationen vertiefen das sinnliche Erleben, während historische Rosenrezepte zum Mitnehmen die Rose sogar geschmacklich erfahrbar machen. Auch interaktive Elemente laden zum Verweilen ein. So lässt sich das historische Dresdner Gartenbaukastenspiel (1906) anhand einer Reproduktion nachspielen oder eine eigene Idee für die Ausstellungs-Playlist einbringen.
Die Sonderausstellung präsentiert die Rose als jene Blume, die über Zeiten und Kontinente hinweg unsere Wahrnehmung betört und die Menschen seit Jahrhunderten sprichwörtlich um ihren Blütenstiel wickelt.
Ausstellungsort
Geräte für den Rosenanbau, Kunstblumen, Porzellan, Textilien, Gemälde und Grafik. Es gibt kaum einen Gegenstand in unserem täglichen Leben, der sich nicht irgendwann einmal mit einer Rose geschmückt sah.
Museum, Bad Nauheim
Archäologischer Pavillon. Reste der keltischen Salzgewinnungsanlagen, Salinenbefunde aus der Zeit des frühen Mittelalters. Salzsiedeofen, Text- und Bildtafeln, Filme und ausgesuchte Repliken keltischer Geräte.
Museum, Butzbach
Im Boden eingelassenes, mit begehbarer Glasplatte überdecktes Modell des römischen Limeskastells Hunneburg. Ehemals ortsansässige Handwerker (Weber, Blaufärber, Gerber, Töpfer, Schreiner, Metallhandwerker). Elektrifizierung und Fabrikarbeit. Miniaturschuhmuseum.
Museum, Friedberg/Hessen
Archäologisch überlieferte Kulturen in der Wetterau. Geschichte der Stadt und der Region von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Entwicklung der ländlichen Arbeitswelt, Kolonialwarenladen.
Bis 3.1.2027, Frankfurt/Main
Obwohl Stern ein erfolgreicher und populärer Landschaftsmaler und Porträtist war, geriet er beinahe in Vergessenheit.
Bis 5.7.2026, Frankfurt/Main
Eine Küste wird zum Mythos: die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann.