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11.3.2026
Rettig-Clesius, fünf Sinne zu „Die Rose mit allen Sinnen”, DE-61231 Bad Nauheim
Ida von Rettig-Clesius, Die fünf Sinne, Kupferstich, 1890

Ausstellung 01.04. bis 30.11.26

Die Rose mit allen Sinnen

Rosenmuseum Steinfurth

Alte Schulstraße 1
DE-61231 Bad Nauheim
April bis Nov:
tägl. 13-17 Uhr

Vor etwa 140 Millionen Jahren veränderten Pflanzen wie die Rose die Welt, indem sie begannen, erste Blüten zu bilden. Was ursprünglich dazu diente, Insekten mit Farben und Düften zur Bestäubung zu locken, mündete vor einigen tausend Jahren in eine sinnliche Verführung des Menschen.

Von den Gärten des Alten China bis in die Paläste des Römischen Reiches wurde die Rose bewundert und verehrt – ja, sogar zur Königin der Blumen gekürt. Bis heute ist sie die weltweit meistgezüchtete und geschätzte Zierpflanze. Doch wie konnte sie uns so in ihren Bann ziehen?

Die Rose besticht nicht allein durch ihre üppige Blüte; sie entfaltet ihre Wirkung auf all unsere fünf Sinne: Sehen, Riechen, Hören, Tasten und Schmecken.

Auf den fünf Sinnesinseln der Ausstellung entfaltet sich die Kulturgeschichte der innigen Verbindung zwischen Mensch und Rose. Eine Duftbar mit ausgewählten Essenzen lässt ihrem geheimnisvollen Aroma näherkommen. Hör- und Taststationen vertiefen das sinnliche Erleben, während historische Rosenrezepte zum Mitnehmen die Rose sogar geschmacklich erfahrbar machen. Auch interaktive Elemente laden zum Verweilen ein. So lässt sich das historische Dresdner Gartenbaukastenspiel (1906) anhand einer Reproduktion nachspielen oder eine eigene Idee für die Ausstellungs-Playlist einbringen.

Die Sonderausstellung präsentiert die Rose als jene Blume, die über Zeiten und Kontinente hinweg unsere Wahrnehmung betört und die Menschen seit Jahrhunderten sprichwörtlich um ihren Blütenstiel wickelt.

POI

Ausstellungsort

Rosen­museum Stein­furth

Geräte für den Rosen­anbau, Kunst­blumen, Por­zellan, Textilien, Gemälde und Grafik. Es gibt kaum einen Gegen­stand in unserem täg­lichen Leben, der sich nicht irgend­wann einmal mit einer Rose ge­schmückt sah.

Museum, Bad Nauheim

Kelten­pavillon

Archäo­logi­scher Pavillon. Reste der kelti­schen Salz­ge­win­nungs­anlagen, Salinen­befunde aus der Zeit des frühen Mittel­alters. Salz­siede­ofen, Text- und Bild­tafeln, Filme und aus­ge­suchte Repli­ken kelti­scher Geräte.

Museum, Butzbach

Museum der Stadt Butz­bach

Im Boden ein­ge­las­se­nes, mit begeh­barer Glas­platte über­deck­tes Modell des römi­schen Limes­kastells Hunne­burg. Ehe­mals orts­an­säs­sige Hand­werker (Weber, Blau­färber, Gerber, Töpfer, Schreiner, Metall­hand­werker). Elek­tri­fi­zie­rung und Fabrik­arbeit. Miniatur­schuh­museum.

Museum, Friedberg/Hessen

Wetterau-Museum

Archäologisch überlieferte Kulturen in der Wetterau. Geschichte der Stadt und der Region von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Entwicklung der ländlichen Arbeitswelt, Kolonialwarenladen.

Bis 3.1.2027, Frankfurt/Main

Armin Stern. Maler und Zionist

Obwohl Stern ein erfolg­reicher und popu­lärer Landschafts­maler und Por­trä­tist war, geriet er beinahe in Ver­gessenheit.

Bis 5.7.2026, Frankfurt/Main

Monets Küste

Eine Küste wird zum Mythos: die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantik­küste gelegen, zogen im 19. Jahr­hundert zahl­reiche Künstler in ihren Bann.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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