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7.1.2025
Rousseau zu „Rousseau”, FR-75011 Paris

Ausstellung 14.02. bis 29.06.25

Rousseau

Der Zöllner im Land der Träume

Atelier des Lumières

Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

„Ich weiß nicht, ob es Ihnen so geht wie mir, aber wenn ich diese Gewächshäuser betrete und diese seltsamen Pflanzen aus exotischen Ländern sehe, kommt es mir vor, als würde ich in einen Traum eintreten.“ Henri Rousseau

Die neueste Kreation des Atelier des Lumières nimmt ihre Besucher mit auf eine Reise zu den ersten Schritten der naiven Kunst in Frankreich. Spontan, traumhaft, manchmal kindlich, verkörpert sich dieser neue Ansatz der Malerei in den Werken von Henri Rousseau. Ende des 19. Jahrhunderts schöpfte dieser autodidaktische Maler und Pionier der naiven Kunst seine Inspiration aus der detaillierten Beobachtung von Pflanzen und Tieren aus anderen Ländern, die er in den Gewächshäusern und der Menagerie des Pariser Jardin des Plantes beobachtete.

Von seinen Zeitgenossen verspottet, aber von Avantgardisten wie Delaunay, Apollinaire, Picasso und Kandinsky bewundert, befreite sich seine idealistische Malerei mit ihren lebhaften Farben und unbeholfenen Perspektiven von den akademischen Normen der damaligen Zeit und ebnete den Weg für die Moderne in der Malerei.

Henri Rousseaus Paris des Industriezeitalters wird von erstarrten Figuren bevölkert, die uns unter einem Himmel beobachten, an dem Zeppeline und Heißluftballons schweben. Ohne Frankreich je verlassen zu haben, webt er die farbenfrohe Erzählung auch in das Herz eines dichten Pflanzenreichs, in dem die Augen der Tiger das Laub durchbohren und die Landschaften uns in imaginäre Länder entführen.

In diesem Paralleluniversum, in dem die Realität des Alltags von einer Fülle traumhafter Details durchdrungen wird, lädt uns der Mann, der aufgrund seines Berufs bei der Pariser Zollbehörde „Douanier” genannt wurde, dazu ein, dem Alltag zu entfliehen und mit weit geöffneten Augen von Frankreich aus in einen Dschungel zu träumen, der nach Eden duftet.

POI

Ausstellungsort

Atelier des Lumières

Einzig­artiges Kunst­zentrum für raum­füllend proji­zierte, mit Musik und Videos unter­legte klassi­sche Gemälde.

Museum, Paris

Musée du Louvre

Eines der größten Museen der Welt mit unge­fähr 380.000 Werken. Gemälde aus Frank­reich, Italien und Spanien, aus Groß­britannien, den Vereinigten Staaten und Nord­europa. Römische, griech­ische und ägyp­tische Altertümer.

Museum, Paris

Musée de la musique

Das Musik­museum ist welt­berühmt für seine Samm­lung und Präsen­tation von Musik­instru­menten, sein histo­risches Erbe umfaßt Jahr­hunderte. Geburt der Oper, Musik der Auf­klärung, Romantik und Welt­musik.

Museum, Paris

Musée d’Orsay

Museum, Paris

Musée de l’Orangerie

Schloss, Rueil-Malmaison

Musée national des châteaux Malmaison

Wohnsitz von Kaiser Napoleon und seiner Frau Joséphine. Ursprüng­liche Fassung des Gemäldes von Jacques-Louis David, „Bonaparte beim Über­schreiten der Alpen am Großen Sankt Bernhard”.

Museum, Paris

Musée de Cluny

Skulp­turen, Gold­schmiede­arbeiten, Glas­fenster, Gemälde, Buch­malerei, Wand­teppiche (darunter die berühmte Dame mit dem Einhorn) und Alltags­gegen­stände zeigen den ganzen Reichtum und die Komplexität der mittel­alter­lichen Welt.

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