Ausstellung 26.09.20 bis 03.01.21

Museum Ludwig

Rus­sische Avant­garde im Mu­se­um Lud­wig

Orig­i­nal und Fälschung Fra­gen, Un­ter­suchun­gen, Erk­lärun­gen

Köln, Museum Ludwig: Aus un­ter­schiedlichen Grün­den ge­langten im­mer wied­er Werke fraglich­er Au­toren­schaft in pri­vate und in­sti­tu­tionelle Samm­lun­gen. Auch das Mu­se­um Lud­wig ist be­trof­fen und un­ter­sucht mithilfe in­ter­na­tio­naler Wis­sen­schaftler sei­nen Bestand. Bis 3.1.21

Im­mer mehr Museen öff­nen sich nach langer Tabuisierung für ei­nen trans­par­en­ten Um­gang mit Fälschun­gen, tauschen Erken­nt­nis­sen aus und entschei­den sich, falls notwendig, Werke in der Samm­lung neu zu be­w­erten.

Mit ein­er kom­primierten Stu­dioauss­tel­lung stellt auch das Mu­se­um Lud­wig Fra­gen nach Au­then­tiz­ität am Beispiel der Rus­sischen Avant­garde. Sie bildet, neben Pop Art und Pi­cas­so, ei­nen Samm­lungssch­w­er­punkt des Mu­se­ums: die Kollek­tion um­fasst über 800 Ar­beit­en aus der Zeit von 1905 bis 1930, darun­ter rund 100 Gemälde.

Aus un­ter­schiedlichen Grün­den ge­langten im­mer wied­er Werke fraglich­er Au­toren­schaft in pri­vate und in­sti­tu­tionelle Samm­lun­gen. Auch das Mu­se­um Lud­wig ist be­trof­fen und un­ter­sucht mithilfe in­ter­na­tio­naler Wis­sen­schaftler sei­nen Bestand. Die Auss­tel­lung präsen­tiert er­ste Ergeb­nisse und stellt an­hand von Werken von Na­tal­ja Gontscharowa, Kli­ment Red­ko, Niko­lai Suetin und weit­eren Kün­stlern kun­sthis­torische und tech­nol­o­gische Meth­o­d­en vor, um kün­st­lerische Hand­schriften oder auch Falschzuschrei­bun­gen erkenn­bar zu machen.

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