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30.7.2020
Saaser Museum zu „Saaser Museum (Museum)”, CH-3906 Saas Fee
Pirmin Zurbriggen zu „Saaser Museum (Museum)”, CH-3906 Saas Fee

Museum

Saaser Museum

Dorfstraße 6
CH-3906 Saas Fee

Das Museum befindet sich im ehemaligen, 1732 erbauten Pfarrhaus von Saas-Fee und verfügt nicht nur über eine hervorragende regionale Sammlung, sondern auch über das zugehörige Dokumentations- und Bildmaterial.

Bäuerliches Leben

Einen wertvollen Zeugen früheren bäuerlichen Lebens stellt die vollständig möblierte Wohnung mit Stube, Kammer, Küche und Speicher aus der Zeit um 1900 dar. Zum Panorama des vorindustriellen Wirtschaftens im Saastal gehören Themen wie Wässern, Heuwirtschaft, Transport, ein eigener Raum ist den Saaser Trachten gewidmet.

Einen breiten Raum nimmt soann die sakrale Kunst ein. Spätgotische Figuren, zwei komplette Barockaltäre aus der Zeit um 1700 und 1750 sowie Messgewänder zählen ebenso dazu wie 15 geschnitzte Rosenkranzgeheimnisse und eine Reihe von Votivbildern aus der Wallfahrtskapelle Zur Hohen Stiege.

Thematisiert wird auch die touristische Infrastruktur, die sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Alpinisten orientierte. So entstanden aus der reichen Tradition des Saaser Handwerks heraus Schmieden, die sich etwa auf die Herstellung von Eispickeln für Bergsteiger spezialisierten.

Prunkstück der Abteilung Wintersport ist die Skiausrüstung von Olympiasieger Pirmin Zurbriggen aus Saas-Almagell.

Die Naturlandschaft ist mit den Mineralien der Region und der Gletschergeschichte des Saastales vertreten.

Carl Zuckmayer

Als spezielle Besonderheit zeigt das Museum das originalgetreu eingerichtete Arbeitszimmer des 1977 verstorbenen Schriftstellers Carl Zuckmayer, der in Saas-Fee seine zweite Heimat gefunden hatte. Zu sehen sind all jene Gegenstände wie sie zu Lebzeiten des Schriftstellers in dessen Wohnhaus anzutreffen waren. Am großen Eichentisch schrieb Zuckmayer 1928 „Katharina Knie” und 1930 „Der Hauptmann von Köpenick”.

POI

Gebäude, Saas Fee

Bäcker­museum

Museum, Simplon Dorf

Eco­mu­seum

Geschichte der Passwege über den Simplon; Handel und Gewerbe; Verkehr und Transport; Tourismus; Landwirtschaft; Goldbergwerk Gondo. Das Museum ist Teil des wiederhergestellten sog.Stockalperweges von Brig nach Gondo.

Museum, Zermatt

Matter­horn Museum Zermat­lantis

Geschichte des Ortes, Er­schlies­sung der Zer­matter Berge, ins­be­son­dere des Matter­horns. Erst­begehung, alpi­ni­sti­sche Aus­rüstung der Pionier­zeit. Karto­grafische und volks­kund­liche Doku­mente. Reliefs der Zer­matter Berg­welt. Geo­logie. Ein­hei­mi­sche Tier- und Pflanzen­welt. Wohnen im 17. Jh., Sennerei. „Söld­ner von Theo­dul”.

Schloss, Brig

Stock­alper­schloss

Schloss­museum und kultur­ge­schicht­liche Samm­lung. Aus­stel­lung zum Leben von Kaspar Jodok Stock­alper vom Thurm (1609-1691) sowie zum Simplon (Paß­strasse und Eisen­bahn­tunnel). Samm­lung zur Ober­walliser Volks­kunde und Kultur­geschichte. Graphik­sammlung.

Museum, Kippel

Lötschen­taler Museum

Samm­lun­gen, Aus­stel­lun­gen, Media­thek und Ver­an­stal­tun­gen zu The­men wie Ge­schich­te und Volks­kunde des Tals, All­tags­ästhe­tik und Fest, Tra­dition und gesell­schaft­licher Wandel. Samm­lungs­bereiche: Alp­wirt­schaft und Acker­bau, Alpi­nis­mus und Tou­ris­mus.

Bis 31.10.2024, Oberhofen

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Rainer Göttlinger
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