Version
28.2.2026
Depot zu „Sammeln und Bewahren”,
Präparator (Gysi) zu „Sammeln und Bewahren”,

Exponat

Sammeln und Bewahren

aus „Abenteuer Museum” der Augsburger Puppenkiste

Abenteuer Museum, Bis 22.11.2026
Die Kiste, Augsburg
und weitere Standorte

Die wissenschaftliche Arbeit mit den Sammlungen ist die Basis der Museumsarbeit.

Da ein großer Teil des Bestands im Depot verwahrt wird, treffen hier verschiedene Museumsberufe aufeinander: Sammlungswissenschaftler, Provenienzforscher, Objektfotografen oder auch Restauratoren kommen ins Depot, um direkt am Objekt zu arbeiten. Das Sammlungsmanagement erarbeitet ein Sammlungskonzept und erfasst alle bestandsbezogenen Daten. Die Provenienzforschung untersucht die Herkunft und die Eigentumsverhältnisse von Objekten. Die Fotografie ist wichtig für die Dokumentation der Sammlung.

Präparatoren sind für das Herrichten und Haltbarmachen von Naturobjekten in naturwissenschaftlichen Museen für Sammlung, Forschung und Ausstellung zuständig. Sie arbeiten in den Fachgebieten zoologische Präparation (naturgetreue Darstellung von Tieren) und geologische/paläontologische Präparation (Freilegung von Fossilien aus Gestein, Konservierung von Mineralien, Herstellung von Abgüssen und Rekonstruktionen). Im Bereich Ausstellungsbau gestalten Präparatoren Dioramen, Szenen und Präsentationsvitrinen.

Die Restauratoren sorgen für die Wiederherstellung eines authentischen Zustandes und die Verbesserung des Erscheinungsbildes artifizieller Objekte. Zu ihren Methoden zählen die Ergänzung verlorener Teile oder die Rekonstruktion von Materialien. Ziel dabei ist es, den Eingriff in die Originalsubstanz so gering wie möglich zu halten. Die Restaurierung ist vor allem in den Bereichen bildende Kunst und Architektur relevant. Je nach Museumssammlung müssen Restauratoren verschiedene Objektgattungen und Materialien bearbeiten oder externe Fachrestauratoren beauftragen. Zu ihren Aufgaben zählt auch die konservatorische Betreuung der Depots und des Leihverkehrs.

Ein Großteil der Sammlung eines Museums ist der Öffentlichkeit nicht permanent zugänglich. Nur einige Objekte können in Ausstellungen gezeigt werden, die restlichen verbleiben im Depot. Das Depot sind Räumlichkeiten, in denen museale Objekte in einer bestimmten Ordnung sicher verwahrt werden. Das Ordnen nach Material- bzw. Objektgruppen ist Aufgabe der Sammlungsmanagements. Die Museumslager müssen den Schutz vor schädlichen Einflüssen in den Bereichen Klima, Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit gewährleisten. Depots stellen nicht nur die Bedingungen für das Bewahren der Sammlung, sondern ermöglichen auch die Forschung.

POI

Standort

Die Kiste

Denk­mal­ge­schütz­tes Gebäude­ensem­ble des Heilig-Geist-Spitals am Roten Tor. Puppen­theater­museum, in wel­chem Mario­netten aus der 1948 von Walter und Rose Oehmi­chen gegrün­deten "Augs­burger Puppen­kiste" aus­ge­stellt werden.

Museum, Augsburg

Schwä­bi­sches Hand­werker­museum

Ab 17.4.2026, Augsburg

Schau­spieler und Glücks­bringer

Bis 12.4.2026, Augsburg

Reichtum der Kunst

Die Schau umfasst drei Themen­blöcke: Ver­bindun­gen der einfluss­reichen Handels­familie, länger nicht gezeigte Gemälde von Hans Maler und Albrecht Dürer, neu erwor­bener Schmuck und Kunst­handwerk.

Bis 19.4.2026, Augsburg

Hermann Fischer. Zeichner und Aqua­rellist

Während Fischers zahlloser Reisen in seiner schwä­bi­schen Heimat, den Alpen, nach Italien und Frankreich, entstanden immer wieder kolori­stisch wohl abge­stimmte Kompo­sitionen von großer Perfektion.

Ab 20.3.2026, Augsburg

Love­parade. Foto­grafien von Daniel Biskup

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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