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Sammlung Domnick

Nürtingen: Internationale Abstraktion und eine Architektur von Rang in einem Landschaftsschutzgebiet am Rande der Schwäbischen Alb.

Internationale Abstraktion und eine Architektur von Rang in einem Landschaftsschutzgebiet am Rande der Schwäbischen Alb: die Villa Domnick kann dem Architekturstil des Brutalismus zugeordnet werden und besteht größtenteils aus Beton. Die Außenwände sind aus sichtbar belassenem, primitiv geschaltem rohem Beton, der an manchen Stellen skulptural ausgeformt ist. Im Inneren finden sich weiß gestrichene Betonwände und ein weißer Waschbetonboden aus Marmorkieseln.

Innerhalb weniger Jahre trugen die Domnicks mehr als 150 Werke zusammen. Bei ihren Ankäufen entschieden sie sich ausschließlich für abstrakte Malerei. Die drei am häufigsten in der Sammlung vertretenen Maler sind Willi Baumeister, Hans Hartung und Fritz Winter. Oftmals erstanden sie die Gemälde direkt im Atelier der Künstler. Besonders mit dem Künstler Willi Baumeister und dem Kunsthistoriker Hans Hildebrandt standen die Domnicks in engem Kontakt.

Domnicks Interesse an abstrakten Kunstwerken klang schon Mitte der 1950er-Jahre wieder ab. Die Stilrichtung hatte sich etabliert und sich gegenüber der figürlichen Malerei durchgesetzt. Damit war sie für Domnick nicht mehr ungewöhnlich genug.

Der Garten der Sammlung Domnick besticht durch seine einheitliche und schlichte Gestaltung. Auf einer abfallenden Rasenfläche ergänzen sich Metallplastiken und ausgesuchte Baumarten. Drei Wegschleifen von je 330 Metern Länge strukturieren den Garten in Inseln von unterschiedlicher Höhe.

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