Version
26.1.2024
(modifiziert)
 zu „Sammlung Domnick (Museum)”, DE-72622 Nürtingen
Foto: © Stiftung Domnick, Volker Naumann, 2006
 zu „Sammlung Domnick (Museum)”, DE-72622 Nürtingen
Foto: © Stiftung Domnick, Volker Naumann, 2006

Museum

Sammlung Domnick

Oberensinger Höhe 4
DE-72622 Nürtingen
Mai bis Okt:
Sa-So+Ft 14-17 Uhr
Nov bis April:
So 14-17 Uhr

Internationale Abstraktion und eine Architektur von Rang in einem Landschaftsschutzgebiet am Rande der Schwäbischen Alb: die Villa Domnick kann dem Architekturstil des Brutalismus zugeordnet werden und besteht größtenteils aus Beton. Die Außenwände sind aus sichtbar belassenem, primitiv geschaltem rohem Beton, der an manchen Stellen skulptural ausgeformt ist. Im Inneren finden sich weiß gestrichene Betonwände und ein weißer Waschbetonboden aus Marmorkieseln.

Innerhalb weniger Jahre trugen die Domnicks mehr als 150 Werke zusammen. Bei ihren Ankäufen entschieden sie sich ausschließlich für abstrakte Malerei. Die drei am häufigsten in der Sammlung vertretenen Maler sind Willi Baumeister, Hans Hartung und Fritz Winter. Oftmals erstanden sie die Gemälde direkt im Atelier der Künstler. Besonders mit dem Künstler Willi Baumeister und dem Kunsthistoriker Hans Hildebrandt standen die Domnicks in engem Kontakt.

Domnicks Interesse an abstrakten Kunstwerken klang schon Mitte der 1950er-Jahre wieder ab. Die Stilrichtung hatte sich etabliert und sich gegenüber der figürlichen Malerei durchgesetzt. Damit war sie für Domnick nicht mehr ungewöhnlich genug.

Der Garten der Sammlung Domnick besticht durch seine einheitliche und schlichte Gestaltung. Auf einer abfallenden Rasenfläche ergänzen sich Metallplastiken und ausgesuchte Baumarten. Drei Wegschleifen von je 330 Metern Länge strukturieren den Garten in Inseln von unterschiedlicher Höhe.

POI

Museum, Nürtingen

Stadt­museum Nür­tingen

Ge­schich­te Nür­tin­gens, unter ande­rem ein Modell, das das noch mittel­alter­liche Er­schei­nungs­bild der Stadt vor dem großen Stadt­brand 1750 zeigt. Römi­sche Ver­gangen­heit, Nür­tin­gens Wandel vom tra­di­tio­nellen Hand­werk zur Indu­stria­li­sie­rung. Der Dichter Fried­rich Hölder­lin.

Museum, Nürtingen

Korn­beck­zimmer Ober­ensingen

Stän­dige Aus­stel­lung des Ober­ensin­ger Malers Julius Korn­beck (1839-1920), der durch seine Land­schafts­ge­mälde be­kannt wurde.

Museum, Esslingen am Neckar

Villa Merkel Galerie der Stadt Ess­lingen

Inter­natio­nale zeit­ge­nössi­sche Kunst: Druck­grafik, Zeich­nung, Foto­grafie, Malerei, Skulptur aus dem 20. und 21. Jahr­hun­dert und Video­arbeiten. Graphi­sche Samm­lung Dr. Dieter Roser.

Bis 4.10.2026, Stuttgart

Das kalte Herz

Anhand von Werken zeit­genös­si­scher Künstler präsen­tiert die Aus­stellung eine aktu­alisierte Lesart der im Märchen ange­legten Leitmotive Identität, Gewalt und Heilung, Affekt sowie öko­logische Aus­beutung.

Gehege, Esslingen am Neckar

Tier­park Nymp­haea

2,9 ha großes Ge­län­de auf einer Neckar­insel mit 4 Seen und Rund­weg mit einer Länge von 880 Metern. Vogel­schau, Aqua­rien- und Terra­rien­aus­stel­lung, Strei­chel­tiere.

Verantwortlich für den Inhalt nach §18 Abs. 2 MStV:
Rainer Göttlinger • Felsenstr. 19 • 90449 Nürnberg
Pressemitteilungen willkommen
#10466 © Webmuseen Verlag