Schloss

Schloss Hünegg

Wohnkultur des Historismus und des Jugendstils, Schweizerisches Gastronomiemuseum

Hilterfingen: Schloss des Barons Albert Emil Otto von Parpart, das Einzelelemente der Loireschlösser von Blois, Chenonceau und Azay-le Rideau zitiert. Jugendstil-Ausstattung, die seit 1900 unverändert ist. Gastronomie.

Baron Albert Emil Otto von Parpart (1813–1869), gewesener Offizier in königlich preussischen Diensten, wählte für seinen Neubau Formen der Renaissanceschlösser an der Loire, zitierte Einzelelemente von Blois, Chenonceau und Azay-le Rideau. Schöpfer war der erst 26-jährige Berliner Architekt Heino Schmieden (1835–1913). Das Ehepaar Lemke-Schuckert richtete das Innere im Jahr 1900 im Jugendstil weitgehend neu ein.

Das Schloss Hünegg ist kein gewöhnliches Museum. Seine Ausstattung ist seit 1900 unverändert. Es scheint, als kehrten die ehemaligen Bewohner jeden Moment zurück. Der herrschaftliche Sitz liegt in einem zauber-haften Park mit altem Baumbestand.

Das Schweizerische Gastronomiemuseum, ursprünglich im Schloss Schadau in Thun beheimatet, zeigt seine aktualisierte Ausstellung seit 2018 in den Räumlichkeiten im zweiten Stock des Schlosses. Zu sehen sind eine vollständig ausstaffierte Grossküche, ein komplett eingerichteter Anrichteraum und ein Esszimmer: einzigartige Zeitzeugen, die in keinem anderen Schloss so umfassend bestaunt werden können.

Schloss Hünegg ist bei:

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