Werkstatt

Schmiedemuseum Arfeld

Bad Berleburg: Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Schmiede mit Wagnerei, Überbau für geschützten Hufbeschlag und oberschlächtigem Wasserrad, gespeist durch den vorbeifließenden Arfebach. Der Antrieb aller Maschinen erfolgt über eine Transmission.

Seit 1991 ist die Bald’sche Schmiede ein Museum, das vom Arfelder Heimatverein betrieben wird. In den Sommermonaten kann die Schmiede besichtigt werden. Die Besichtigungen sind verbunden mit Vorführungen der Schmiedetechnik. Neben den regelmäßigen Öffnungszeiten sind Gruppenführungen nach Anmeldung immer möglich.

Zur Geschichte der Schmiede:

Die zuletzt von Heinrich Bald betriebene Schmiede stellte eine sonst nicht anzutreffende Zusammenfassung verschiedener handwerklicher Tätigkeitsfelder dar. Die Arfelder Schmiede wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Schmied und Landwirt Johann Heinrich Bald an das schon vorhandene Backhaus angebaut. Sie diente zunächst als Zuerwerbsbetrieb zu der bestehenden Landwirtschaft. Eine Erweiterung mit Anbau der Wagnerei erfolgte unter seinem Sohn Johann Heinrich Bald im Jahre 1888. An die Schmiedewerkstatt war eine Wagnerei angeschlossen, in der die zu den landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Geräten gehörende Holzteile bearbeitet werden konnten. Alle in diesen Bereichen aufgestellten Maschinen wurden durch ein von der Arfe gespeistes Wasserrad angetrieben.

Die Arfelder Schmiede bzw. der Arfelder Heimatverein, der die Schmiede betreut, bietet über die Führungen hinaus auch Aktionen für Kinder und Jugendliche an. Ein weiteres Highlight ist die Öffnung der Schmiede zum Arfelder Weihnachtsmarkt. Daher lohnt sich immer ein Blick auf die Homepage mit aktuellen Terminen www.heimatverein-arfeld.de

Die Arfelder Schmiede ist ebenfalls offizielles Standesamt der Stadt Bad Berleburg.

Anmeldungen zu Führungen können unter 02755-624 (Heinz Belz) erfolgen. Oder per Mail: kontakt@heimatverein-arfeld.de

POI

Schmiedewerkstätten

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