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2.12.2025
Schöne neue Arbeitswelt zu „Schöne neue Arbeitswelt”, DE-53115 Bonn

Ausstellung 13.11.25 bis 12.04.26

Schöne neue Arbeitswelt

Traum und Trauma der Moderne

LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstraße 14-16
DE-53115 Bonn
0228-2070-0
rlmb@lvr.de
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Die Welt der Arbeit ist im Umbruch. Vertraute Berufsbilder verändern sich in rasantem Tempo. Homeoffice und künstliche Intelligenz sorgen für Freiheitsgewinne, schaffen zugleich aber auch neue Abhängigkeiten. Flexibilität und Resilienz sind gefragt.

Vergleichbare Entwicklungen prägten bereits das frühe 20. Jahrhundert, als die Modernisierung der Arbeitswelt ebenso tiefgreifende Veränderungen hervorrief wie heute. Künstler reagierten auf diese Umbrüche, indem sie den technischen Fortschritt feierten, soziale Ungerechtigkeiten anprangerten und Visionen einer künftigen Gesellschaft entwickelten.

Die Ausstellung eröffnet verschiedene Perspektiven auf die Arbeitswelt der Moderne zwischen 1890 und 1940. Sie reflektiert die Hoffnungen und Herausforderungen der damals lebenden Menschen anhand von Kunstwerken, Publikationen und Alltagsobjekten. Ikonen der Neuen Sachlichkeit wie Leo Breuers „Kohlenmann” von 1931 treten in einen Dialog mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Otto Dix, Conrad Felixmüller, Hannah Höch und Franz Wilhelm Seiwert. Weniger bekannte Positionen, etwa von Magnus Zeller, Sella Hasse oder Thea Warncke vervollständigen das Bild.

In jedem Ausstellungskapitel schlagen interaktive Bereiche einen Bogen vom Gestern ins Heute und laden zum Mitmachen ein. Schließlich ist kaum etwas so eng mit unserem eigenen Leben verwoben wie die Frage: wie wollen wir zukünftig arbeiten?

POI

Ausstellungsort

LVR-Landes­Museum

Zeug­nisse rhei­ni­scher Ge­schich­te, Kultur und Kunst von der Neander­taler-Zeit bis in die Gegen­wart. Fritzdorfer Goldbecher, Pfalzfelder Säule, Grabstein des römischen Hauptmanns Marcus Caelius, Landschaftsmalerei.

Bis 23.8.2026, Bonn

Visionen der Moderne

Die umfang­reiche, den visio­nären Anfängen des Dadaisten und Surrea­listen gewidmete Aus­stellung beleuchtet dessen Wurzeln im Ex­pres­sio­nis­mus und die enge Ver­bindung zu August Macke.

Museum, Bonn

Ägyp­tisches Museum

Ob­jekte aus dem phara­oni­schen Ägyp­ten und wesent­liche Aspekte der pharao­nischen Kultur in Themen­vitrinen.

Museum, Bonn

Beet­hoven-Haus

Geburts­haus Ludwig van Beet­ho­vens. Museum, in dem das An­den­ken an den größ­ten Sohn der Stadt Bonn gepflegt wird: Bilder, Musik­instru­mente, eigen­hän­dige Manu­skripte des Mei­sters. Lebens­ver­hält­nisse in einem Bonner Bürger­haus des 18. Jahr­hun­derts.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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