Ausstellung 10.04.26 bis 14.02.27
Samen bilden die Grundlage unseres Lebens. Sie versorgen uns mit Nahrung und Rohstoffen, verkörpern biologische Vielfalt, bewahren und tradieren regionales Wissen und kulturelles Erbe und stehen für Hoffnung, Wandel und Erneuerung.
Für die vierzehn internationalen Künstler der Ausstellung ist das Samenkorn Ausgangspunkt für ihre Untersuchungen aus ökologischer, kulturhistorischer wie symbolischer Perspektive. Aus unterschiedlichen geografischen und kulturellen Kontexten heraus entstanden, thematisieren die versammelten Werke Migration und Kolonialismus, indigenes Wissen und Biodiversität, Agrarwirtschaft und Ernährungssouveränität, aber auch Widerstand, Selbstermächtigung, solidarische Praxis und regenerative Zukünfte.
Die Ausstellung ist Teil der Klima Biennale Wien und schlägt Brücken zwischen Kunst, Ökologie und Aktivismus. Die Skulpturen, Installationen, Fotografien und Videoarbeiten erzählen vom Verschwinden und Bewahren, von Verlust und Regeneration, vom poetischen wie politischen Potenzial des Sorgens und des gemeinsamen Wachsens. So wie ein Samenkorn Erbe und Potenzial, Geschichten und Zukünfte in sich trägt, entfalten sich in der Ausstellung vielfältige Narrative, die die Verflechtungen und die Komplexität der globalen Klimakrise greifbar machen und dazu einladen, über mögliche Zukünfte zu reflektieren.
Ausstellungsort
Ehemaliges Fabrikgebäude, von Friedensreich Hundertwasser mit bunten Fliesen, Brunnen, Bäumen in den Fensternischen und unebenen Fußböden in ein außergewöhnliches Museum umgestaltet. Weltweit einzige permanente Hundertwasser-Gesamtschau.
Museum, Wien
Lebensnah nachempfundene Wachsfiguren von historischen Gestalten und Personen der österreichischen Geschichte, z.B. Sportler, Schauspieler, Musiker, Politiker und Models.