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Senckenberg Naturmuseum

Frankfurt/Main: Verwandlung der Erde über Jahrmillionen hinweg. Vielfalt des Lebens (Biodiversitaet ) und Entwicklung der Lebewesen (Evolution). Neue Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Biologie, Paläontologie und Geologie.

Das Senckenberg Naturmuseum besteht seit 1821 und ist eines der größten und bedeutendsten seiner Art in Europa. Es zeigt die Verwandlung der Erde über Jahrmillionen hinweg, die Vielfalt des Lebens (Biodiversitaet), Entwicklung der Lebewesen (Evolution) sowie neue Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Biologie, Paläontologie und Geologie.

Dinosaurier

Zu den Hauptattraktionen des Naturmuseums zählen die Skelette und Schädel unterschiedlicher Dinosaurierarten, unter anderem das einzige in Europa vorhandene originale Skelett einer Donnerechse (Diplodocus) oder die versteinerte Mumie des Schnabeldrachens (Edmontosaurus), bei der auf natürliche Weise sogar Haut und Mageninhalt konserviert wurden.

Anatomie im Glas

Themenschwerpunkte der Ausstellung sind die Konservierungsmethoden und die Geschichte der vergleichenden Anatomie. Inszeniert als alte Apotheke faszinieren über 300 sogenannte „Nass- und Gewebepräparate”, anatomische Apparaturen und präparatorische Instrumente.

Plattentektonik

Seit der Entstehung der Erde hat sich das Gesicht ihrer Oberfläche ständig gewandelt. Eine Ursache dafür liegt in der Plattentektonik, die im Laufe der Erdgeschichte immer wieder die Lage der Kontinente verändert hat. Alfred Wegener (1880-1930) war der erste, der das erkannte und 1912 seine Kontinentalverschiebungs-Theorie hier im Museum vorstellte.

Lebensgruppen

Dioramen zeigen komplette Lebensräume mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt. Neben seltenen Großsäugern Mitteleuropas wie Wisent und Braunbär sind auch einheimische Säugetiere wie Wildschwein, Rotfuchs, Dachs und Reh in ihren natürlichen Umgebungen dargestellt.

Ausgestorben!

Der Dodo, auch Dronte genannt, war ein flugunfähiger Taubenvogel, der im Indischen Ozean auf Mauritius lebte. Nur wenige Abbildungen und Berichte aus dem 17. Jahrhundert beschreiben das Aussehen und Verhalten des ausgerotteten Tieres. Die gezeigte Lebendrekonstruktion besticht durch die Lebendigkeit der Darstellung.

Stammbaum des Menschen

Die mit Abstand ältesten Überreste unserer Vorfahren wurden in Afrika gefunden. Wichtige Meilensteine in der Entwicklung des Menschen waren der aufrechte Gang, die Benutzung von Werkzeugen oder die Entdeckung des Feuers. Gezeigt werden Schädel und Rekonstruktionen der Gesichter.

Grüne Evolution

Die frühen Landpflanzen sind noch sehr einfach aufgebaut und erreichen nur eine Größe von einigen Zentimetern. Seitdem hat sich deren Lebensform unter dem Druck der Evolution in unterschiedlichster Art und Weise in Form und Funktionalität aufgespalten und immer wieder verändert. Die Ausstellung zeigt Ursprung und Höherentwicklung der Pflanzen.

Insekten

Insekten, also Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Libellen, Ameisen oder Flöhe, sind die mit Abstand artenreichste Tiergruppe der Welt und erfüllen eine Vielzahl ökologischer Funktionen. Mit ihren sechs Beinen lassen sie sich leicht von den achtbeinigen Spinnentieren unterscheiden.

Säugetiere

Im Säugetier-Saal finden sich Vertreter aller Kontinente und Säugetiergruppen (Kloakentiere, Beuteltiere und Plazentatiere), darunter auch bereits ausgestorbene Tiere wie der Beutelwolf oder das Quagga, die zu den letzten Zeugnissen dieser Lebewesen zählen.

Vögel

Mit 832 Arten sind knapp ein Zehntel aller Vogelarten, die es auf der Erde gibt, in der Sammlung vertreten, vom 130 Kilogramm schweren Afrikanischen Strauß bis zur 2 Gramm schweren Hummelelfe. Ausgesprochene Raritäten sind die bereits ausgestorbenen Vogelarten wie Riesenalk und Wandertaube.

Riesen der Neuzeit

Das ausgestellte Skelett eines Finnwals, nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier der Welt, ist 21 Meter lang. Die größten landlebenden Tiere unserer Zeit sind die afrikanischen Elefanten mit einer Schulterhöhe von fast 4 Metern.

Grube Messel

Im sogenannten „Ölschiefer” der Grube Messel bei Darmstadt finden sich besonders gut erhaltene Fossilien, die einen einzigartigen Einblick in die europäische Tier- und Pflanzenwelt vor 48 Millionen Jahren geben. Durch die Sauerstoffarmut am Seegrund blieben hier Wirbeltiere mitsamt ihrer Weichteile erhalten.

Maria Sibylla Merian

Der in Frankfurt geborenen Künstlerin und Naturforscherin (1647-1717) ist ein eigener Raum gewidmet und ebenso dem Arzt Johann Christian Senckenberg.

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