Version
13.4.2026
(modifiziert)
Sarah Ainslie zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Sarah Ainslie, Dawn at the Crown and Shuttle Pub, 1999
© Sarah Ainslie
Bandell, Kokotte mit Kette zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Eugenie Bandell, Kokotte mit Kette (Ausschnitt), 1907
© Kunstpalast - LVR-ZMB - Annette Hiller – ARTOTHEK
Bruno Voigt, Kneipe zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Bruno Voigt, Kneipe (Ausschnitt), 1934
© Foto: Sammlung Frank Brabant
Schall, Kurtisane zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Jean Frédéric Schall, Kurtisane (Ausschnitt), 2.Hälfte 18. Jahrhundert
© CCO Public Domain, Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Baluschek, Morgengrauen zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Hans Baluschek, Morgengrauen (Ausschnitt), Berlin, 1930
Sammlung Stiftung Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Michael Setzpfandt, Berlin
Scholz, Der sentimentale Matrose zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Georg Scholz, Der sentimentale Matrose, 1921
© Galerie Berinson, Berlin
Ausstellungsansicht zu „Sex Work”, DE-53113 Bonn
Ausstellungsansicht SEX WORK, 2026
Foto: Mick Vincenz, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Ausstellung 02.04. bis 25.10.26

Sex Work

Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit

Kunst- und Ausstellungshalle

Helmut-Kohl-Allee 4
DE-53113 Bonn
Ganzjährig:
Di, Do-So+Ft 10-18 Uhr
Mi 10-21 Uhr

Die Geschichte der Sexarbeit läßt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde.

Sexarbeit bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass sie auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die hier sichtbar gemacht wird.

Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiterinnen wird Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: nichts über uns ohne uns!

POI

Ausstellungsort

Kunst- und Aus­stellungs­halle

Kunst- und kultur­ge­schichliche, natur­wissen­schaft­liche sowie archäologische Aus­stel­lungen.

Ab 9.10.2026, im Haus

Nie Wieder!

Die Aus­stellung widmet sich der sich ver­ändern­den Erinnerungs­kultur in Bezug auf die Ver­brechen des National­sozialismus.

Ab 4.12.2026, im Haus

Avant-Guardistas

Die große Überblicks­schau spannt einen großen Bogen über mehr als ein Jahr­hundert.

Bis 1.11.2026, Bonn

Aki Inomata. Mit-Werden

Die japa­nische Künstlerin ko­operiert mit ver­schie­denen nicht-mensch­lichen Orga­nismen.

Ab 5.11.2026, Bonn

Herlinde Koelbl

Herlinde Koelbl porträ­tiert Menschen aller Alters­gruppen, zeigt die Markie­rungen auf deren Körpern und Porträts von Patienten, die sich in außer­ge­wöhn­licher Offenh­eit zeigen.

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