Ausstellung 02.04. bis 25.10.26
Die Geschichte der Sexarbeit läßt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde.
Sexarbeit bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass sie auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die hier sichtbar gemacht wird.
Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiterinnen wird Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: nichts über uns ohne uns!
Ausstellungsort
Kunst- und kulturgeschichliche, naturwissenschaftliche sowie archäologische Ausstellungen.
Ab 9.10.2026, im Haus
Die Ausstellung widmet sich der sich verändernden Erinnerungskultur in Bezug auf die Verbrechen des Nationalsozialismus.
Ab 4.12.2026, im Haus
Die große Überblicksschau spannt einen großen Bogen über mehr als ein Jahrhundert.
Bis 1.11.2026, Bonn
Die japanische Künstlerin kooperiert mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen.
Ab 5.11.2026, Bonn
Herlinde Koelbl porträtiert Menschen aller Altersgruppen, zeigt die Markierungen auf deren Körpern und Porträts von Patienten, die sich in außergewöhnlicher Offenheit zeigen.