Siebold-Museum


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Der Medi­zi­ner und Uni­versal­gelehrte Philipp Franz von Sie­bold (*1796), Aus­tausch wissen­schaft­licher Er­kennt­nisse zwi­schen Europa und Japan.

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Siebold-Museum :: Wissenschaft
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Der in den niederländischen Diensten stehende Mediziner und Universalgelehrte Philipp Franz von Siebold (*1796), ein Vorfahre der Familie von Brandenstein - Zeppelin, nutzte seinen Japanaufenthalt von 1823 bis 29 zu umfangreichen Studien über das damals nahezu unbekannte Japan. Auch unterrichtete er japanische Gelehrte und legte so den Grundstein für die systematische wissenschaftliche Erforschung des Inselreichs.

Die originelle Führung beschreibt u.a. seine Bemühung um den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse zwischen Europa und Japan, was dort zu großer Anerkennung führte. Hier wurden durch Siebold eine ganze Reihe von Gartenpflanzen, wie etwa Hortensien, Forsythien, Ranukelstrauch, Funkien, Schlingknöterich oder Ahorne eingeführt, die teilweise auch in den Gärten der Burg zu sehen sind.