Ausstellung 09.10.25 bis 15.02.26
Landschaften sind niemals statisch, sie verändern sich fortwährend. Heute geschieht dies jedoch mit einer Dringlichkeit, die durch den Klimawandel beschleunigt wird. Die Ausstellung fragt, wie Landschaften zugleich schön und verletzlich sein können, und beleuchtet die Ambivalenz zwischen Trauer und Trost, zwischen ästhetischer Anziehung und ökologischer Bedrohung.
Zentral ist der Begriff Solastalgie, den der australische Philosoph Glenn Albrecht 2005 prägte: er beschreibt die Sehnsucht nach einer vertrauten, schwindenden Landschaft: ein Gefühl von Verlust, das zugleich Trost und Zuwendung in sich birgt.
In der vielschichtige Schau zum 25-jährigen Bestehen des Museums treten historische Landschaftsgemälde aus der Sammlung GIERSCH (18. bis frühes 20. Jh.) in Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Diese befassen sich mit bedrohten Ökosystemen und Ressourcenabbau ebenso wie mit urbanen Transformationen oder der persönlichen Begegnung mit Natur.
Die Ausstellung schlägt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Idylle und Veränderung – und lädt zu einem sinnlich wie gedanklich anregenden Spaziergang durch veränderte Landschaften ein.
Ausstellungsort
Ehemalige Villa Holzmann. Regionale Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Museum, Frankfurt/Main
Skulpturen der ägyptischen, griechischen und römischen Antike, des Mittelalters, der Renaissance, des Barock und des Klassizismus.
Bis 1.2.2026, Frankfurt/Main
Bis 15.3.2026, Frankfurt/Main
Bis 12.4.2026, Frankfurt/Main
Ab 19.3.2026, Frankfurt/Main
Eine Küste wird zum Mythos: die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann.
Museum, Frankfurt/Main
Älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten, Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.