Ausstellung 21.05. bis 03.10.21

Gemäldegalerie

Spätgotik

Berlin, Gemäldegalerie: Angeregt durch niederländische Entwicklungen veränderten sich ab den 1430er-Jahren die künstlerischen Ausdrucksmittel: Licht und Schatten, Körper und Raum wurden zunehmend wirklichkeitsnah dargestellt. Bis 3.10.21

Angeregt durch niederländische Entwicklungen veränderten sich ab den 1430er-Jahren die künstlerischen Ausdrucksmittel: Licht und Schatten, Körper und Raum wurden zunehmend wirklichkeitsnah dargestellt. Mit der Erfindung der Drucktechnik fanden diese Neuerungen eine massenhafte Verbreitung. Trotz ihrer religiösen Zweckbestimmung wurden Bilder immer stärker als Kunst wahrgenommen. Künstler avancierten zu überregionalen Berühmtheiten und blieben noch Jahrzehnte nach ihrem Tod an ihrem Stil erkennbar. Auch bildeten sich künstlerische Zentren heraus, deren Formensprachen sich deutlich voneinander unterscheiden lassen.

Die Berliner Gemäldegalerie widmet sich mit der ersten umfassenden Übersichtsausstellung im deutschsprachigen Raum der Kunst der Spätgotik. Mit rund 130 Objekten werden in der Gegenüberstellung verschiedener Kunstgattungen die medialen Innovationen des 15. Jahrhunderts und die Kunst der Spätgotik in ihrer Vielfalt erlebbar.

Neben hochkarätigen Leihgaben u.a. der National Gallery in London und des Rijksmuseums in Amsterdam vereint die Ausstellung zentrale Werke aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin: der Gemäldegalerie, der Skulpturensammlung, dem Kupferstichkabinett, dem Kunstgewerbemuseum sowie der Nationalgalerie und der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek.

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