Ausstellung 04.11.25 bis 03.05.26
Ob dramatisch inszeniert oder nüchtern geschildert, ob detailreich ausgeführt oder in groben Strichen angedeutet: seit Jahrhunderten sind Morde in all ihren Facetten Gegenstand der Kunst. Sie begegnen uns sowohl in Darstellungen antiker Mythen, biblischer Geschichten und historischer Begebenheiten als auch in zeitgenössischen Bildwelten. Die Faszination für solche Werke liegt in ihrer Emotionalität und dem Versuch, dem Unbegreiflichen und Schockierenden Ausdruck zu verleihen.
Aus dem Sammlungsbestand wurden 22 Werke, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen ausgewählt, die den Zeitraum vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart abdecken. Sie erzählen unterschiedliche Geschichten von Unschuldigen und Schuldigen, von kaltblütigen Taten und tragischen Verhängnissen.
Die Arbeiten bieten Anlass, den eigenen Blick auf solche Taten und deren Darstellung zu hinterfragen. Gleichzeitig verraten sie viel über den gesellschaftlichen Umgang mit Morden: in manchen Werken wird die Gewalt verklärt, in anderen wird sie religiös oder politisch begründet, und in wieder anderen werden strukturelle Probleme sichtbar. Denn letztlich sind Morde in der Kunst immer auch ein Spiegel ihrer Zeit.
Ausstellungsort
Umfangreiche Kunst- und Kunstgewerbesammlungen des früheren Kunstmuseums. Werke der italienischen und holländischen Malerei und Skulptur, Kunstgewerbe und Möbel. Hochkarätige Ausstellungen.
Bis 8.3.2026, im Haus
Mit einer großen Überblicksausstellung widmet sich der Kunstpalast erstmals der faszinierenden Geschichte des Duftes.
Bis 25.5.2026, im Haus
Die Ausstellung beleuchtet das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart.
Ab 12.3.2026, im Haus
Trotz vieler Kriegsverluste konnte Gerstenbergs Tochter Margarethe Scharf den Großteil der Sammlung retten und an die beiden Söhne Walther und Dieter Scharf vererben.
Ab 10.9.2026, im Haus
Die Ausstellung stellt Niki de Saint Phalle ausgewählten Arbeiten ihrer Zeitgenossen gegenüber.
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