Spuren der NS-Verfolgung

Provenienzforschung in den kulturhistorischen Sammlungen der Landeshauptstadt

Museum August Kestner
6.12.2018-16.6.2019

Trammplatz 3
30159 Hannover

www.kestner-museum.de

Di, Do-So 11-18 Uhr
Mi 11-20 Uhr

Im Zentrum der Aus­stellung stehen Objekte aus dem Besitz zweier jüdi­scher Opfer des NS-Regimes: die Gold­münzen des Arztes aus Groß­burg­wedel Dr. med. Albert David und der Rokoko-Schrank der Hanno­veraner Fabri­kanten­tochter Klara Berliner.

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Römische Goldmünze aus der Sammlung des Juden Dr. Albert David, Großburgwedel
Spuren der NS-Verfolgung :: Ausstellung
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Seit 2008 erforscht die Landeshauptstadt Hannover systematisch die Provenienzen des städtischen Kulturgutes. Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Washingtoner Erklärung werden erstmals die bisherigen Ergebnisse und aktuellen Probleme der Provenienzforschung in einer Sonderausstellung präsentiert.

Im Zentrum stehen Objekte aus dem Besitz zweier jüdischer Opfer des NS-Regimes: die Goldmünzen des Arztes aus Großburgwedel Dr. med. Albert David und der Rokoko-Schrank der Hannoveraner Fabrikantentochter Klara Berliner. Weitere Schwerpunkte sind antike Kulturgüter, Kunstgewerbe-Objekte, Münzen, Bücher und Autographen, die ab 1933 erworben wurden und aus dem Besitz fast aller Opfergruppen des NS-Regimes stammen.