Museum

Museum Stadtgeschichte

(Stadtmuseum am Burgtor)

Kronberg: Stadtgeschichte vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Lebensverhältnisse der Kronberger Ackerbürger, Entwicklung des Kurbetriebs und des Fremdenverkehrs, Kronberger Malerkolonie. Der Pfarrer und Pomologe Johann Ludwig Christ. Brieftaubenfotografie.

In zwei am Burgtor gelegenen Gebäuden wird die Entwicklung der Burg und des Städtchens Kronberg vom 13. bis zum 20. Jahrhundert dargestellt: die Herren von Kronberg, die bauliche Entwicklung von Burg und Stadt, die Lebensverhältnisse der Kronberger Ackerbürger (Handwerk, Gewerbe, Handel). Herausragende Exponate sind die sog. Feierabendziegel sowie zwei wertvolle Erzeugnisse von Kronberger Büchsenmachern.

Die Abteilung „Raus aus den Mauern” zur Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts befaßt sich mit den Mineralquellen und die Entwicklung des Kurbetriebs, der Kronberger Malerkolonie, der Anbindung an das Eisenbahnnetz 1874, der Ansiedlung wohlhabender Frankfurter Familien, dem Ausflugs- und Fremdenverkehr sowie dem Zuzug der Witwe des Kaisers Friedrich Wilhelm III., die sich Schloss Friedrichshof in Kronberg als Witwensitz errichten ließ.

Ein eigener Bereich ist dem Kronberger Pfarrer und Pomologen Johann Ludwig Christ (1739-1813) gewidmet, der den Obstbau und die Obstbaumzucht in Kronberg verbessert und berühmt gemacht hat. Gezeigt werden auch stereoskopische Fotografien aus der Sammlung des Kronberger Hofapothekers und Amateurfotografen Dr. Julius Neubronner (1852-1932), der als Erfinder der Brieftaubenfotografie gilt.

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